Luvarna - Der Endlose Fluss

Die Luvarna trägt den Namen Endloser Fluss, weil sie als mächtiger Strom über tausende Meilen die Canyons der Pylae durchzieht.

Der Endlose Fluss ist verbreitet 1–2 km breit und mehr als 15 m tief, stellenweise weitet er sich aber in bis zu 40km breite und über 80m tiefe Seen aus oder schießt als nur 100m breiter Kanal mit hohem Druck durch eine Canyon-Enge. An diesen Stellen beschleunigt die meist mit 1,2m/s (4,3km/h) dahinfließende Luvarna auf bis zu 10,7m/s (38,5km/h).

Die Luvarna erhält auf ihrem Weg durch die Pylae stets Zuflüsse von kleineren Gewässern, verliert aber auch durch Verdunstung in Seen- und Sumpfgebieten und durch Abflüsse in andere Hauptcanyons sowie unterirdische Flusssysteme Wassermengen, sodass sie an keinem Punkt einen Canyon komplett unter Wasser setzt.

Als schiffbarer Strom, dessen Fließrichtung gegenläufig zum vorherrschenden Ostwind ist, hat sich die Luvarna zu einem sehr wichtigen Handelsweg entwickelt. Das sogenannte “Flussvolk”, die Tungusén, hat sie gar zu ihrem hauptsächlichen Wohnort gemacht. Regelmäßige Überschwemmungen im Frühling sorgen für fruchtbare Böden in den ansonsten nährstoffarmen Canyons, sodass auch die Landwirtschaft in großem Maße vom Endlosen Fluss abhängig ist.

Diese Wichtigkeit für Millionen von Lebewesen hat sich in einem sogenannten “genius loci”, einer metaphysischen Verkörperung mit dem Namen Uwaya manifestiert. Dieser mächtige Naturgeist ist quasi die Luvarna, wer Uwaya besänftigt, darf auf gute Ernten und sichere Schiffsreisen zählen, wer sie verärgert, dem stehen tödliche Flutwellen, tote Ackerböden, sinkende Schiffe oder große Dürren ins Haus.

Zuletzt geändert am 19.01.2016 15:06 Uhr