Die Völker

Auf dieser Seite findet sich eine Übersicht über die in den Pylae beheimateten vernunftbegabten Völker und Rassen - eine Übersicht ihrer Kulturen und Sprachen findet sich auf Home Kulturen.

Die Völker der Pylae, also Imisén, Arrodo, Cetosi und Taipuisa, bezeichnen sich selbst als Die Völker (in Oljinnu: Sukulani) oder Die Sprechenden (in Oljinnu: Puhujani).

Völker und Rassen

Begrifflichkeiten: Rollenspiele werfen üblicherweise alles in den großen Topf “Rasse”, was Wissenschaftler den Taxonomiestufen Gattung / Genus, Art / Spezies und Unterart / Subspezies / Rasse zuordnen oder als Population bezeichnen würden, sowie alle geografischen oder kulturellen Abgrenzungen, für die (teils problematische) Begriffe wie Volk, Kultur, Ethnie oder Kulturkreis verwendet werden.

  • In Bezug auf die Pylae soll ein Volk einer biologischen Spezies entsprechen, d.h. Mitglieder eines Volkes sind untereinander uneingeschränkt fortpflanzungsfähig. Mitglieder verschiedener Völker sind genotypisch und phänotypisch so unterschiedlich, dass keine Kinder gezeugt werden können (d.h. es gibt prinzipiell keine Mischlinge). Jedes Volk der Pylae verfügt über ein eigenes GURPS “Rassentemplate” (Racial Template).
  • Eine Rasse soll einer biologischen Subspezies entsprechen, das heißt, es gibt deutliche phänotypische Unterschiede zwischen den Rassen eines Volkes. In GURPS-Terminologie ist dies eine “Linse” (Racial Template Lense), deren Vor- und Nachteile das Rassentemplate modifizieren. Mitglieder verschiedener Rassen können gemeinsam Kinder zeugen; diese haben jeweile eine Chance von 1/3, nur mit dem Racial Template oder aber mit dem Racial Template plus einer der beiden elterlichen Lenses geboren zu werden.
  • Hinweis: GURPS-Templates sind keine “ehernen Regeln”. Wenn ein Spieler einen guten Grund findet, wieso sein Charakter bestimmte typische positive/negative Eigenschaften seines Volkes nicht besitzt, kann er diese in Rücksprache mit dem SL jederzeit „wegkaufen“ (bzw. freie Punkte erhalten). Dies ist bei mentalen Eigenschaften eher vertretbar als bei körperlichen.

Imisén (20CP)

Imisén stellen die erste große Volksgruppe in den Pylae und beherrschen die meisten Gebiete. Das Volk der Imisén gliedert sich in die Rassen Oljipuni (Steppenvolk), Va’aleani (Nebelvolk), Tungusén (Flussvolk) und Werlaner (Steinvolk).

Imisén gleichen ungefähr irdischen Menschen, haben aber organische Besonderheiten, die sie mit Menschen inkompatibel machen würden. Durch die Umweltbedingungen der Pylae sind sie zum Beispiel zäher als irdische Menschen. Die Imisén-Rassen haben in Eluvien längst begonnen, sich zu vermischen, auch wenn Mischgeburten immer noch schräge Blicke von konservativeren Imisén auf sich ziehen.

Imisén gelten unter den Völkern als besonders Willensstark und zäh, außerdem haben sie gute Augen: Will +2 [10], Hard to Kill +2 [4], Hard to Subdue +2 [4], Acute Vision +1 [2].

Arrodo (25CP)

Das Volk der Arrodo stellt die zweitgrößte Volksgruppe in den Pylae gliedert sich in die wilden Belluino und die zivilisierten Cicuro. Arrodo sind 100–130cm Große humanoide Fleischfresser mit Zügen von katzen- und marderartigen Tieren und einem langen Schwanz, den sie vor allem zum Ausbalancieren ihrer weiten Sprünge benutzen.

Aufgrund ihrer geringen Größe und “Unzuverlässigkeit”, teilweise aber auch, weil sie als “wild” und “gefährlich” eingeschätzt werden, werden Arrodo von den anderen Rassen oft nicht ernst genommen oder gar unterdrückt. Man denke an die typische Verspieltheit und die kurzen Aufmerksamkeitsspannen von Katzen und an Eigenschaften wie Ungeduld, Naivität und Wildheit, wie sie Fantasy-Rassen wie Halblingen, Kendern und Goblins oft zugeschrieben werden.

Arrodo-Template: Size Modifier −2 [0], ST-1 [−10], Striking ST (Biting Only −60%) +3 [6], Teeth (Sharp Teeth) [1], Claws (Sharp Claws) [5], Striker (Long +100%, Clumsy (−2) −40%, Weak −50%) [6], Extra Move 2 [10], Super Climbing 2 [6], Super Jump 1 [10], Catfall [10], Night Vision 6 [6], Colorblindness [−10], Restricted Diet (Carnivore, Substitution −50%) [−5], Social Stigma (Minority Group) [−10].

Cetosi (68CP)

Das nicht ganz so verbreitete Volk der Cetosi kennt keine Untergliederung in Rassen, siehe Cetosi. Cetosi sind 2–3 Meter große, blau geschuppte und ursprünglich amphibisch lebende Pflanzenfresser mit 4 Armen.

Cetosi-Template: Size Modifier +1 [0], ST +4 (−10% Size) [36], HT +1 [10], Damage Resistance (DR2, Tough Skin −40%) [6], Enhanced Tracking 1 [5], Ambidexterity [5], Extra Attack 1 [25], Amphibious [10], Breath Holding 4 [8], Reduced Manual Dexterity −1 [−2], Restricted Diet (Herbivore, Substitution −50%) [−5], Pacificm (Reluctant Killer) [−5], Odious Racial Habit (Slow) [−10], Gluttony [−5], Berserk (15-) [−5], Post-Combat Shakes (6-, Only after Berserk −50%) [−5].

Taipuisa (28CP)

Das seltene Volk der Taipuisa gliedert sich in die verborgen lebenden “reinen” Hallapuisa (Lebensvolk), die nahezu ewig leben, und die “vermenschlichten” Ologapuisa (Todesvolk), die für ein Leben im Kontakt mit den anderen Völkern ihre Unsterblichkeit opfern.

Taipuisa gehören zum Reich der Graduflora, sind also pflanzliche Humanoiden mit grüner Haut und der Fähigkeit zur Photosynthese, gewissermaßen eine Mischung aus Elfen, Dryaden und anderen “Naturwesen”.

ST −1 [−10], DX +1 [20], Appearance (Attractive) [4], Magery 0 [5], Telescopic Vision 1 [5], Unaging (Not Game-Relevant −80%) [3], Voice [10], Doesn’t Eat or Drink (only 1L water/day, only in sunlight, −10%) [9], Outdoorsman 1 [10], Resistant (Common: Sickness, HT+8) [8], Code of Honor (Elven) [−5], Sense of Duty (Nature) [−15], Pacifism (Cannot Kill) [−15]

Pettava (? CP)

Das sehr seltene Volk der Pettava ist ein Sonderfall, denn es gliedert sich in die nicht vernunftbegabten Leshiy, die in der Wildnis hausen und in die intelligenten Pettava, die weitgehend unerkannt unter den anderen Rassen leben und meist für Imisén-Mischlinge gehalten werden.

Sowohl der Zusammenhang zwischen beiden Rassen als auch die Existenz der Pettava an sich ist ein sehr gut gehütetes Geheimnis und die Pettava tun alles, um es zu schützen. Charaktere ohne Hidden Lore (Pettava) haben keine Chance, von ihnen auch nur gehört zu haben.

(Template verborgen)

Xuktcha (— CP)

Die Xuktcha existieren nicht mehr - lediglich ihre monumentalen, in den Stein der Felswände gehauenen Bauten, Kavernen, Tunnel und unterirdischen Städte sind noch übrig, aus denen man herausdeuten kann, dass es sich um etwa 1,30m große und sehr stämmige Humanoide gehandelt haben muss. Wohin alle Xuktcha verschwunden sind, weiß niemand. Es ist aber bekannt, dass sie fortgeschrittene Meister der Essenzmagie waren und erstaunliche Manipulationen an selbst den größten Tilalinien vollbracht haben, um ihre kupfernen Konstrukte und die Infrastruktur ganzer Städte zu betreiben. Der Konvent des Endlosen Flusses steckt gewaltige Anstrengungen darin, das verlorene Wissen der Xuktcha wieder auszugraben und zu analysieren.

(Template verborgen)
Zuletzt geändert am 07.11.2015 17:15 Uhr