Taipuisa

Taipuisa sind etwa menschengroße zierlich gebaute Humanoide mit gras- oder blattgrüner Haut und spitz zulaufenden Ohren. Die Taipuisa entstammen dem Reich der Wandelpflanzen, haben also eine grundsätzlich pflanzliche Körperstruktur (man könnte dieses Volk also eher mit Dryaden als mit Elfen vergleichen). Aufgrund ihres Körperbaus, ihrer Gesichter, der ausdrucksstarken blauen oder grünen Augen und dem feinen braunen Haar empfinden die meisten anderen Völker sie als elegant und schön.

Taipuisa tragen oft nur Lendenschurze, weil sie möglichst viel Haut der Sonne aussetzen wollen: Mit Ihrer grünen Haut sind sie zur Photosynthese fähig und benötigen dann nur etwa 1 Liter Wasser am Tag. Sie können sich aber in sonnenarmen Gegenden — oder wenn sie notgedrungen Kleidung oder gar Rüstung tragen — auch von normaler Nahrung ernähren, wobei sie Früchte, Beeren und Nüsse bevorzugen und nur selten Fleisch, Eier oder Käse konsumieren.

Die Kultur der Taipuisa, das Tairauha, basiert auf dem grundlegenden Verbot, intelligente Lebewesen zu töten, was Mitglieder der anderen Völker manchmal zu der falschen Annahme verführt, Taipuisa wären “schwach” oder “wehrlos” - das Gegenteil ist der Fall: Viele Taipuisa sind sehr wehrhaft und manch einer ihrer Gegner wünscht sich, sie hätten ihn getötet.

ST −1 [−10], DX +1 [20], Appearance (Attractive) [4], Magery 0 [5], Telescopic Vision 1 [5], Unaging (Not Game-Relevant −80%) [3], Voice [10], Doesn’t Eat or Drink (only 1L water/day, only in sunlight, −10%) [9], Outdoorsman 1 [10], Resistant (Common: Sickness, HT+8) [8], Code of Honor (Elven) [−5], Sense of Duty (Nature) [−15], Pacifism (Cannot Kill) [−15]

Stimmen aus den Völkern – Taipuisa über…

Imisén
„Sie haben den Kontakt zur Natur fast verloren und ihr krankhaftes Interesse an Maschinen und den Relikten der Xuktcha führen sie auf einen gefährlichen Weg. Sie sind wie verantwortungs-lose Kinder: Sie kennen kein Maß, sie vermehren sich und breiten sich aus, ohne über die Auswirkungen nachzudenken. Sie verschlingen Land und Früchte und ihre Zauberer saugen die Essenz aus den Knochen der Welt, als würde es keine Folgen geben. Wo immer es möglich ist, im Kleinen oder im Großen, sollten wir daher versuchen, sie auf friedliche Weise von ihrem Weg abzubringen, bevor es zu einer weiteren Katastrophe kommt. Sie sind fähig zu logischem Denken und Vernunft, also kann man sie überzeugen, auch wenn es harte Arbeit ist.“
Arrodo
„Belluino sind gefährliche kleine Räuber, aber sehr naturverbunden. Ihr Jagdtrieb ist Teil ihrer Natur, sie tragen verantwortungsbewusst zum Gleichgewicht zwischen Pflanzen und Tieren bei und verstehen den Kreislauf des Lebens, sind genügsam und jagen nur alte, kranke und schwache Beute, wie es sein sollte. Cicuro hingegen? Unterjochte Wesen, die für die Freiheit geboren waren und doch selbst zur ihrem traurigen Dasein beitragen, weil sie von der Bequem¬lichkeit des Lebens unter Imisén verführt wurden. Sie haben vergessen, wer sie sind, es sind bemitleidenswerte Schatten ihrer Selbst.“
Cetosi
„Freundliche Riesen, die auf einem guten Weg zur Einheit mit der Natur sind, wenn sie sich nicht zu sehr an den Imisén orientieren. Zum Glück haben sie die aggressive Neugier der Imisén nicht. Wenn sie sich aber einmal zu etwas entschließen, sind sie kaum aufzuhalten, das zeigt sich im Kampf genauso wie bei Ihren Arbeitern und ihren Gelehrten: Ein Cetok wird in seinem Leben fast unweigerlich zu einem Experten in seinem Gebiet. Zu schade, dass ihr Leben so kurz ist, sonst könnten sie wie wir in vielem die Meisterschaft erringen.“
Taipuisa
„Unser Volk hat es wahrlich schwer gehabt. Wir haben vor einer kleinen Ewigkeit den Krieg gegen die Xuktcha und ihre Maschinen nur knapp überlebt und konnten sie nur besiegen, indem wir sie vollends auslöschten. So etwas hinterlässt ewige Narben in der Seele eines Volkes. Die Altmeister wußten, dass nur der Weg der Harmonie unser Volk von seiner Schuld würde reinwaschen können – und nur dieser Weg kann verhindern, dass sich die Geschichte wiederholt. Aber nun, so viele Jahre später, reißen die alten Narben auf und spalten unser Volk: In die Taipuisa, die die Weisheit des manchmal schwierigen Wegs der Harmonie lobpreisen, und die Ologapuisa, die aus Neugier, aus Faulheit, aus Gier oder weil sie im Angesicht der gewalttätigen Imisén den Glauben verlieren, die geschützten Enklaven des Friedens verlassen und wie die Imisén leben. Der Preis, den sie zahlen, ist hoch. Sie verdienen Mitleid, nicht Verachtung, wie manche Taipuisa es sagen. Und umgekehrt sollten die Ologapuisa uns weder wie Heilige verehren, auf die man die Last des reinen Lebens abschieben kann, noch uns als realitätsferne Träumer abtun, weil sie sonst die Last ihres Verbrechens nicht ertragen könnten. Wir sind fast zu wenige, um zu überleben. Es ist falsch, den Weg der Harmonie zu verlassen, aber es ist genauso falsch, uns in unseren Elfenbeintürmen zu verschließen wie in goldenen Käfigen. Von den Ologapuisa lernen wir, wie wichtig es ist, in die Welt hinauszugehen, von den Taipuisa lernen wir, den Weg zu verbreiten.“
Sklaverei
„So wie der stärkste Büffel die Herde anführt, ist es natürlich, dass es einen Herrscher und viele Untergebene gibt. Diese systematische Unterdrückung jedoch, die darauf abzielt, den Geist abzutöten und Mitglieder der sprechenden Völker wie Maschinen zu behandeln, stinkt nach der vergifteten Doktrin der Xuktcha, die in allem und jedem ein Werkzeug sahen.“
Zuletzt geändert am 29.05.2020 11:38 Uhr