Der Orden von Turm und Tor (OTT)

Organisationen

Die derzeit 47 Mönche und Schwestern des mystischen Ordens von Turm und Tor, oder Taelo ba tora le heke im Werlanik der Bewohner, ergründen im hoch oben in der Canyonwand gelegenen Kloster ToraEaTsebo die Macht der Eläa, entwickeln ihre einzigartige Kampfkunst weiter und bewachen das mit antimagischem Kaltsilber beschlagene Tor in einen steilen Pass, der angeblich bis zur Oberfläche der Pylae führt… das heißt, bis hin zu den Dämonen.

Der Orden und der Konvent des Endlosen Flusses sind einander bekannt, weil sich im Canyon unterhalb des Klosters der Xuktcha-Teleporterknoten von OrtSyvaeLaehde? befindet, der nur einen Sprung vom Portal von Upenvaal entfernt ist. Sie unterhalten aber keine dauerhaften Beziehungen und der Orden erlaubt den Magiern nicht, das Kaltsilberne Tor (Heke ea chirikulki) am Ende der Welt zu untersuchen.

Nur für Max & SL

Glaubenssätze (Disciplines of Faith-Nachteil) und Ziele

Der Orden hat sich dem Gleichgewicht von Amalay und Okun verschrieben und dem Schutz ihrer gemeinsamen Schöpfung vor den Dämonen.

Ihre Glaubenssätze sind:

  • Das Tor muss bestehen, um die Welt der Lebenden und der Dämonen zu scheiden. Doch das Tor ist nichts ohne den Turm. Wo die Welten sich vereinen, werden beide enden. Der Turm bewacht das Tor, damit die Welt fortdauert.
  • Ein Leben muss gelebt werden, ein Tod muss gestorben werden. Ein Turm muss erbaut werden, und ein Turm muss fallen. Lernen und Erfahrungen sind wertvoll für beide Götter, aber wo nichts mehr zu lernen ist, sollte das bereits Gelernte zu Okun geführt werden. Um Neues zu lernen, muss man Altes in Frage stellen und niederreißen, damit mit jedem Neubau der Turm stärker und undurchdringlicher wird. Der Turm, das ist die Festigkeit der unzerstörbaren Seele.
  • Das heilige Wissen muss unter dem Siegel bewahrt und den Würdigen weitergegeben werden.
  • Halte das rechte Maß zwischen Körper und Seele. Wer zu sehr nach irdischen Dingen strebt, macht seine Seele schwach. Wer zu sehr nach dem Jenseitigen strebt, macht sich blind für Erfahrungen, die nur mit dem Körper gewonnen werden können.
  • Zolle Respekt den weisen Meistern und jenen, die dereinst zu Meistern heranwachsen könnten. Schätze die Alten um ihrer Erfahrung Willen und achte die Fragen derer, die noch unvoreingenommen in die Welt blicken. Du kannst von jedem etwas lernen, auch wenn du selbst schon viel weißt.

Der OTT über…

Tila und Eläa
Die Essenz dieser Welt – ihr Herzschlag und ihr Lebensblut – ist eine zweischneidige Sache. Sie kann Großes bewirken, heilen, das Leben erleichtern. Oder sie kann zerstören. Für die Wesen von außerhalb dieser Welt, die Dämonen und Feen, ist sie unglaublich anziehend, was es gefährlich macht, Tila in ihrer Nähe zu wirken oder diese Wesen gar damit bekämpfen zu wollen - hier ist die immer im Körper des Wirkers verbleibende Eläa sicherer und machtvoller. Wir denken, dass Tila – die leichtere, schnellere, verlockendere Art, Dinge in der Welt zu bewirken – letztlich ein Zeichen von Schwäche und mangelnder Hingabe an die Welt ist.
Taivas
Bitten an die Zwillingsgötter zu richten, ist gefährlich. Sie denken und handeln auf so großem Maßstab und in so großen Zeiträumen, dass es schwierig ist, ihnen korrekt zu vermitteln, wessen wir Sterblichen bedürfen. Wir wissen, dass es in der Welt auch Mittler zwischen den Amalay und Okun gibt, die manche Genien, Spirituus loci, Schutzengel oder auch Ahnenschatten nennen. Sie sind näher am Denken der Sterblichen, aber sie sind auch immer bewundernswert fokussiert auf ihren einen Aspekt, der sie prägt und ihr Dasein ganz ausfüllt. Daher ist es eine schwierige Kunst, mit den Geistern zu verhandeln. Dennoch sind sie Teil dieser Welt. Wir glauben, dass sie Okuns Teil des Kreislaufs des Lebens darstellen, so wie wir Lebenden Amalays Geschöpfe sind. Daher können sie mächtige Verbündete sein, wenn es gilt, den Kreislauf und die Welt als Ganzes vor den Feen und Dämonen zu schützen. Dennoch gilt: Man soll sich zuerst auf seine eigene Stärke verlassen, bevor man Verbündete um Hilfe anruft und eine Schuld bei ihnen aufnimmt.

Struktur des Ordens

Im Wesentlichen gibt es den Abt und vier weitere Meister, die zusammen “Die Faust” bilden, dann 33 gleichberechtigte Mönche und Schwestern und 9 Novizen.

Relevante NSCs

Unter den 47 Mönchen sind besonders wichtig:

Großmeister Teboho
Der 109-jährige Abt (Werlaner).
Meisterin Likhang
Diese Werlanerin (ca. 40 Jahre, 185cm groß, braune Haare und Augen) hat deinen Charakter trainiert und darf mit allerlei mystischen Zen-Weisheiten zitiert werden.
Schwester Makea mehu virtaa vanhat oksat (Süßer Saft fließt aus alten Zweigen)
Mehu, die einzige Rasse-Taipuisa des Klosters, ca. 630 Jahre alt, kam erst vor 90 Jahren ins Kloster und blieb. Sie sagt dazu nur, dass sie “aus persönlichen Gründen” nicht mehr bei ihrem Stamm bleiben konnte und hier eine Aufgabe und Frieden findet. Als Tila-Wirkerin mit Spezialisierung auf Luft- und Wettermagie hilft sie den anderen, Essenzmagie abwehren zu lernen.
Zuletzt geändert am 21.06.2020 20:09 Uhr