Liekkivika, Eluvisches Clansland der Flammenkäfer

RegionenEluvien
Dominante Rassen: Oljipuni, Va’aleani

Liekkivika ist das eluvische Clansland des Flammenkäfer-Clans und seiner verbündeten Stämme. Es ersteckt sich entlang des Endlosen Flusses (Luvarna) und wird im Norden begrenzt von der Liekkivika-Hochebene, die sich über mehr als 200 km bis in den nächsten Canyon erstreckt, wo die große Werlanernation Vissanlant? in einem breiten Talbecken liegt. Die deutlich näheren inner-eluvischen Grenzen liegen jedoch im Südosten (Sveldra), im Süden (Torvaga?) und im Westen (Jokitanssa).


Das eluvische Clansland Liekkivika

Es gibt in Zelle 25/02 der Karte einen nominell der Porukkawhadu gehörenden, aber faktisch vom Konvent kontrollierten und betriebenen Portalknoten des Xuktcha-Teleporternetzwerks, der theoretisch 5 Ausgangslinien haben sollte, von denen aber nur zwei nutzbar sind:
Sie führen etwa 1000 km nach Südosten in eine unwegsame Wildnis, die von wilden Arrodo kontrolliert wird, und etwa 1000 km nach Südwesten in das feudale Oljipuni-Königreich Kaittatuli?. Um den hiesigen Knoten herum liegt das befestigte Dorf Surista Kukkula (“Summender Hügel”)?.
Zwei weitere Teleportlinien sind für die Magier erkennbar, können aber wegen ihrer Instabilität nicht genutzt werden: Beim nach Westen gerichteten Transit wird der Fehler im Gegenportal vermutet, beim nach Nordosten gerichteten Transit existiert irgendeine Art von Anomalie auf der Strecke, die dafür sorgt, dass jemand oder etwas völlig anderes herauskommt als der- oder dasjenige, der/das ins Senderportal hineingeht.
Die theoretisch berechnete fünfte Linie Richtung Westen hat gar keinen aufgebauten Kanal, was dafür spricht, dass das Gegenportal zerstört wurde (nicht eingezeichnet).


Das eluvische Clansland Liekkivika (in Hübsch)

Klima

Das Klima in Liekkivika ist entlang des Endlosen Flusses im Allgemeinen “warmgemäßigt” und geprägt von kühl-feuchten Wintern (8–15 °C bei 4,5 Sonnenstunden) und warm-trockenen Sommern (25–30 °C, 11,5 Sonnenstunden). Auf der Hochebene liegen die Temperaturen im Mittel um 6 °C darüber, unter 3km Entfernung von der Südwand um bis zu 6 °C niedriger (bis zu 4 Sonnenstunden weniger). Liekkivika hat keine magisch beeinflussten “Nebellande”.

Flora & Fauna

Auf dem nördlichen Hochplateau dominieren in der Steinwüste wachsende Hartgräser, Flechten und Kakteenarten, in schattigen Felsnischen auch Sukkulenten. Diese heiße Umgebung ist die hauptsächliche Heimat der Liekkivika genannten Flammenkäfer.

Im Tal entlang der etwas trockeneren Canyon-Nordwand wechseln sich kleine Pinien- und Eukalyptuswäldchen mit niedrigem immergrünen Buschbewuchs und trockenem Grasland ab, an sandigen Stellen werden Perunas (mehlige Knollenpflanzen) angebaut. Verbreitete Nutztiere sind genügsame ziegen- und lamaartige Wiederkäuer mit guten Kletterfähigkeiten, die im Winter über Steilpfade auf die Hochebene getrieben werden.

Entlang des Endlosen Flusses finden sich in einem 5–8 km breiten Streifen vor allem kleinere Schilf- und Bambusdickichte zwischen fruchtbarem Acker- und Weideland, auf dem verschiedene Kornsorten, Rübenarten und Obstbäume kultiviert werden. In Liekkivika gibt es nur selten Torvaga-Herden, die aber wegen ihres Wasserbedarfs und zur Felddüngung alle in Flussnähe gehalten werden.

Besonders im Südausläufer Richtung Torvaga? gibt es dann vermehrt Laubwälder aus Eichen, Kastanien, Linden und Olivenbäumen, wobei der K∞F nach Jahren des Raubbaus inzwischen eine Aufforstung und nachhaltige Forstwirtschaft erzwungen hat, “bevor es in den Pylae gar kein Holz mehr gibt”. Die Waldgrenze liegt nahe der politischen Grenze zu Torvaga.

Gesellschaft und Recht

In Liekkivika gilt fast überall die Tradition und das Recht des Oljin (Ausnahmen siehe unten):

Clans in Liekkivika

Die Clanversammlung (Porukkawhadu) der liekkivikanischen Clans versammelt die Ratsleute (Edustani) der folgenden Clans:

  • Flammenkäfer (Liekkivika; Zellen 23/02, 23/03 und 24/01–02 in der Karte), dominiert von Oljipuni-Familien. Dieser zahlenmäßig größte und wirtschaftlich mächtigste Clan stellt seit mehreren Generationen die “Hohen Großeltern” (Jalo Iso’vanheni), die die Porukkawhadu anführen. Va’aleani und Cetosi stellen einige wenige, aber einflussreiche Familien innerhalb des Clans. Hier liegt auch die Große Mutterakademie des Konvents (in Zelle 23/03) nahe der Hauptstadt Kirkasvesi (Nummer 27).
  • Eisenschuppe (Rautasteiko) (Zellen 21/03 und 22/02), dominiert von Oljipuni-Familien leben am Nordufer des Endlosen Flusses im Westen Liekkivikas und sind vor allem Getreide anbauende Bauern und Handwerker. Neben Oljipuni finden sich einige Va’aleani in Clan Eisenschuppe.
  • Glutauge (Hehkusilma)? (Zellen 21/04 und 22/03–04), dominiert von Oljipuni-Sippen besiedelt das Südufer des westlichen Landesteils am Endlosen Fluss. Viele Arrodo-Familien sorgen immer wieder für Machtkämpfe innerhalb des Clans, doch bisher wird er kontinuierlich von den Oljipuni geführt. Die “Glutaugen” sind vor allem Viehbauern.
  • Borkentroll (Kaarnapeikko) (Zellen 24–25/03 und 25/04) wird dominiert von Werlaner-Familien, die ihr Oljin mit einer starken Prise Werlforstanning gewürzt haben - der Clan wird nicht von einem Clanrat (Porukkawhadu) geführt, sondern von Herczeg Markosch Burowerl, der den Titel in sechster Generation geerbt hat.
  • Weißschilf (Valkoruoko)? (Zelle 25/02), dominiert von Va’aleani-Familien und einer großen Zahl von wenig einflussreichen Arrodofamilien, liegt Richtung Osten entlang des Endlosen Flusses. Hier befindet sich auch das Portal.
  • Vogelfisch (Lintukala) (Zellen 26/02 und 26/03) wird dominiert von Cetosi-Familien, deren Stärke mehrfach dazu beigetragen hat, dass die “Windläufer” aus Sveldra nicht zu übermütig werden. Wegen seiner Stärke und weil er die Grenze hält, ist er unter den Clans der Porukkawhadu hoch angesehen. Der Landstrich des Clans ist vor allem für seine Fischzucht bekannt.
  • Wurzelhase (Juuripupu) (Zellen 21/01–03) wird dominiert von Arrodo-Familien, die an der Westwand der Hochebene in Höhlensiedlungen leben und mit dem Wasser aus unterirdischen Quellen in der Höhensonne Zitrusfrüchte anbauen, die sie den Talbewohnern verkaufen. Ihre Krieger jagen mit Freuden die als “Wurzelhasen” bekannten Wandelpflanzen, wenn sie die Hochebene nicht nach Eindringlingen aus dem fernen Vissanlant? absuchen. Man weiß, dass Vissanlant immer wieder versucht, mit über die Hochebene entsandten Spionen mehr über das Teleporterportal unterhalb der Hochebene herauszufinden.
  • Saphirigel (Safiirsiili)? (Zellen 23/01–02), dominiert von Oljipuni-Familien, besetzt hingegen die Ostwand der Hochebene und baut dort Metalle, vor allem Eisen und Zinn, ab. Auch die Safiirsiili-Clansleute halten ein Auge nach den Männern aus Vissanlant offen - haben aber auch eine Reihe von traditionsreich gepflegten Fehden mit den Arrodo von Juuripupu laufen.

Zuletzt geändert am 05.11.2016 19:56 Uhr