Jokitanssa, Eluvisches Clansland der Flusstänzer

RegionenEluvien
Dominante Rassen: Oljipuni

Jokitanssa ist das eluvische Clansland des Flusstänzer-Clans und seiner verbündeten Stämme. Es ersteckt sich in Nord-Süd-Richtung entlang des Smaragdflusses (“Smarajoki”), bis dieser im Norden in den Endlosen Fluss (Luvarna) mündet. Es grenzt im Westen an (Ampiaina) und im Osten an (Liekkivika). Zu Jokitanssa gehört im Norden auch ein Stück der Hochebene.


Das eluvische Clansland Jokitanssa

Klima

Das Klima in Jokitanssa ist insgesamt kühler als im breiten Hauptcanyon des Endlosen Flusses. Der Seitencanyon wird vom Smarajoki durchzogen, dessen viele kleine Seitenarme und Zuflüsse größere Bereiche dieses Clanslands in Sümpfe verwandelt haben. Aufgrund der Nord-Süd-Richtung erhält Jokitanssa nur um die Mittagsstunden (ca. von 10 - 15h) direktes Sonnenlicht. Die feuchte Kühle sorgt daher für häufige dichte Nebel, die nur im Sommer von der Sonne aufgelöst werden. Die ansonsten dichte Nebel- und Wolkendecke bewahrt Jokitanssa allerdings im Winter auch vor Schnee und Frost - insgesamt bleibt das Clansland über das ganze Jahr kühl und feucht, das Klima kann also als “kaltgemäßigt” gelten. Die Temperaturen reichen von 2–10 °C im Winter (2 Sonnenstunden) bis zu 18–25 °C im Sommer (5 Sonnenstunden).

Das jeweilige Klima in den sechs hochmagischen Nebellanden Jokitanssas weicht zum Teil erheblich von den “natürlichen” Werten ab. Die entsprechenden Klimawerte finden sich in den jeweiligen Artikeln. Am Übergang von hochmagischem Nebelland zum normal magischen Jokitanssa sind die Übergänge oft recht abrupt - von angenehmen 23 °C auf einer blühenden Wiese kann es nur wenige Schritte in den −4 °C kalten Schnee sein. An der Grenze kommt es auf weniger als 20 Metern Breite oft zu dichtem Nebel - die Nebelwände an den Grenzen sind die Namengeber der “Nebellande” - und zu häufigen, schweren und räumlich stark begrenzten Gewittern und Wetterleuchten.


Jokitanssa-Karte auf Höhenfeld projiziert

Flora & Fauna

Ganz typisch für das Clansland der Flusstänzer ist natürlich die Schwimmpflanze Jokitanssa, die von den einheimischen Fischern für die Fischzucht genutzt wird, sowie Lintukala. Auf den vielen Flüssen leben auch Schwärme von Stachelenten.

Im Norden, in den sonnenbeschienenen Ebenen des Hauptcanyons wachsen auf den flachen Ebenen vor allem Gräser und niedrige Büsche und Beerensträucher. Dort werden vor allem Torvaga und Villanauta gezüchtet, aber auch Aroxiya. Wo der Boden trocken genug bleibt, baut man Brotknollen an.

Weiter südlich, wo der Boden feuchter und sogar sumpfig wird, ist mit Raffzähnen zu rechnen und die geisterhaften Leuchtstoffröhren ziehen ihre Bahnen durch die Nebel. In der näheren Umgebung der Nebellande jagen zudem wilde Rudel von Karmesinhunden magische Wesen.

An den trockeneren Berghängen wachsen schmale Streifen von Laubwäldern, währen am Fluss dichte Bambusgewächse stehen - aber wo es sumpfig ist, halten sich auch die nicht: Die gedrungenen, knotigen Mandreva-Bäume mit ihren breit ausufernden Wurzeln überwuchern nahezu alles andere.

Gesellschaft und Recht

In Liekkivika gilt fast überall die Tradition und das Recht des Oljin, je weiter südlich man kommt, wird auch Werlforstanning gelebt.

Orte

Die größte Stadt im Norden von Jokitanssa heißt Kokesvoya (Hohentrutz; 20/03) und liegt auf einer Anhöhe über dem Abzweig des Südcanyons vom Hauptcanyon des großen Flusses. Kokesvoya dient den Flusstänzern als Grenzfestung zu Liekkivika.

Entlang des Smarajoki nach Süden liegen dann kleinere Siedlungen wie das Fischerdorf Jokipieni? (Flüsschen; 20/04), die Torfstechersiedlung Jokivalli)? (Flusswall; 21/05), das den Canyon-Engpass bewachende Kastell Pullonkaula? (Engpass; 21/05), bis man etwa in der Mitte von Jokitanssa die Hauptstadt der Flusstänzer-Clans am See Jokikaupunki (Flussstadt; 21/06), erreicht. Nicht weit östlich von Jokikaupunki beginnt das Nebelland Eiswald?.

Dem Weg am Ostufer weiter nach Süden folgend durchquert man Ruokomala? (Schilfchen; 21/06), Suokyla? (Sumpfdorf; 21/06) und die Flößersiedlung Selvajaki? (Flussfurt; 22/06) über den Nebenfluss Oinas, von der man auch nach Osten in das Nebelland Windland? gelangt. Bleibt man aber auf der Straße nach Süden, erreicht man ein fruchtbares Tal, das von einzelnen wohlhabenden Gehöften durchzogen ist.

Ganz im Süden von Jokitanssa, kurz vor der Grenze zu Sienimaa, steht in einer steinigen Berggegend die alte Werlaner-Burg der Uriember von Rengaslinna, die nun vom Konvent betrieben wird, nominell, um “als Wacht gegen den Pilzwald zu dienen und die Bevölkerung zu schützen”. Zum Gebiet des alten Uriembric gehört auch die Ologapuisa-Siedlung VihreaVesi, gegründet von Hallapuisa, die aus ihrem alten Dorf fliehen mussten, als es vom Traumwald (dem Nebelland, aus dem auch Pihala stammt) überrollt wurde.

Clans in Jokitanssa

Die Clanversammlung (Porukkawhadu) der jokitanssischen Clans versammelt die Ratsleute (Edustani) der folgenden Clans, von Norden nach Süden:

  • {todo} (Karte 19/04) - Nord- und Südufer - Fischer, Händler, Räub- äh, Krieger
  • {todo} (Karte 20/03 und 21/03 Hochebene) - Bergleute und Glaswaren
  • {todo} (Karte 20/03 und 21/03 Tal Nordufer) - Bergleute, Bauern, Fischer, Händler
  • {todo} (Karte 20/03 Südufer + 20/04 und 21/04) - Bauern, Händler und Räub- äh, Krieger (Lukvorg!)
  • {todo} (Karte 19/05, 20/04, 20/05) - im Seitencanyon angesiedelte Korn- und Obstbauern
  • {todo} (Karte 20/05) - Kleinclan im Seitencanyon vor dem Nebelland, Banditen (ah, pardon, Freihändler)
  • Flusstänzer (“Jokitanssa”; Zellen 21/05, 21/06 und 22/05 in der Karte) ist der namengebende Clan der Region Jokitanssa. Er stellt aktuell die “Hohen Großeltern” (Jalo Iso’vanheni), die die Clansversammlung (Porukkawhadu) anführen, vor allem, weil er den Engpass des Canyons kontrolliert und die übrigen Clans von Jokitanssa auf diese Lebensader angewiesen sind.
  • Wetzotter? (“Teroisaukko”; Zellen 21/07 und 22/06 in der Karte) betreibt in seinem sumpfigen Clansland vor allem Torfstecherei und Fischerei. Der leicht ölige Torf wird wegen der Seltenheit von Holz als Heizmaterial, wegen seiner Dämmfähigkeit aber auch als Baumaterial für Häuser geschätzt.
  • Sumpfgleiter (22/06) - Westseite, echtes Holz, Klein-Clan
  • Flussstern (22/06) - Ostseite nah am Nebelland, fruchtbarer Boden, Viehzucht
  • Schlangenreiher (22/06 und 22/07) - fruchtbare Ebene mit viel Viehzucht zwischen Sumpfland und Felsenhang
  • Wasserläufer (22/07) - Waldiges Westufer des Smarajoki; Werlaner, die eigentlich kein Clan sind - die Bezeichnung war ursprünglich vom damaligen Uriember der Sippe als Verspottung der für das Oljin typischen Clansgesellschaft gedacht (deshalb auch ein harmloses Insekt), ist aber hängen geblieben.
  • Rengaslinna (22/07) - Das ehemals von einem werlanischen Uriember Apolin II. u’Rengaslinna feudalherrschaftlich beherrschte Territorium mit dazugehöriger Burg ist heute im Besitz des K∞F.
Zuletzt geändert am 17.01.2018 13:43 Uhr