Ampiaina, Eluvisches Clansland der Kristallwespen

RegionenEluvien
Dominante Rassen: Oljipuni, Werlaner, Cetosi

Ampiaina ist das eluvische Clansland des Kristallwespen-Clans und seiner verbündeten Stämme. Es ersteckt sich an einem kurzen Stück entlang des Endlosen Flusses (Luvarna) relativ weit nach Norden und Süden in Wasserreiche Seitencanyons. Die benachbarten Clanslande sind Merikarva) im Westen, Hotatoka im Süden und Jokitanssa im Osten.

Klima

Das Klima in Ampiaina ist geprägt von den vielen Wasserläufen und Feuchtwiesen - außerhalb des Hauptcanyons, wo der Ostwind Feuchtigkeit fortträgt, entstehen in den zerklüfteten Nord- und Südcanyons häufig Boden- und Hochnebel und kurze Regenschauer. Entlang des Endlosen Flusses ist Ampiaina im Allgemeinen gemäßigt bis warmgemäßigt und geprägt von kühl-feuchten Wintern (3–12 °C bei 4,5 Sonnenstunden) und warm-feuchten Sommern (22–28 °C, 10 Sonnenstunden). Unter 3km Entfernung von der Südwand können die Temperaturen um bis zu 6 °C niedriger ausfallen (bis zu 4 Sonnenstunden weniger), was im Winter in Ampiaina für Schneefälle bis zu 60cm sorgt, die im Hauptcanyon innerhalb von Tagen wieder abtauen, im Nord- und vor allem im Südcanyon aber bis zu mehrere Wochen liegen bleiben können.

Am Ende des nördlichen Seitencanyons liegen die Temperaturen, vermutlich bedingt durch Rückstrahlung von den Felswänden, um 1–2 °C höher und Nebel sind deutlich seltener. Die höhere Zahl an Sonnenstunden hat dort das Wachstum eines größeren Waldgebiets begünstigt (ab Nr. 21 auf der Karte aufwärts).

Am Ende des südlichen Seitencanyons liegt ein “Nebelland”, das heißt, ein Gebiet mit sehr hohem Manalevel und teils verzerrten Naturgesetzen — diese führen unter anderem zu bizarren Wetterphänomenen, darunter der “Weiße Riese”, ein an Ort und Stelle verharrender trichterförmiger Schneesturm von knapp 3 km Durchmesser, in dessen ruhiger Mitte abgeblich der Eispalast einer Feenkönigin liegen soll.

Flora & Fauna

Die Feuchtwiesen entlang des Endlosen Flusses und des nördlichen Canyonzweigs Ampiainas werden vor allem zum Anbau eines Sumpfgrases genutzt, dessen blassrote Körner wie Reis zubereitet werden und einen leicht säuerlichen Geschmack haben. Ansonsten dominieren kräuterreiche Wiesen und immer wieder kleine Sumpfgebiete, die von einer kleinen (120cm) Alligatorenart heimgesucht werden. Teils werden in den Feuchtwiesen Torvaga-Herden gehalten, da die Tiere einen hohen Wasserbedarf haben und auch für andere Tierarten giftige Gräser verdauen können.

Die meist kleinen Wäldchen Ampiainas bestehen vor allen aus Bäumen, die Rotbuchen, Ahorn und Birken ähneln, nur das obere Ende des Nordcanyons weist ein größeres zusammenhängendes Waldgebiet auf. Die totholzreichen Sumpfgebiete Ampiainas lassen darauf schließen, dass die namengebenden Kristallwespen, die sich vom südlichen Nebelland ausgehend entlang der Flussläufe in ganz Ampiaina ausbreitet haben, frühere Waldgebiete zerstört und zur Bildung der Sümpfe beigetragen haben. Dort, wo das Wasser klar ist und fließt, gedeihen statt der früheren Holzwälder nun Schilf- und Bambusdickichte, so dass Bambus zum bevorzugten Baumaterial in Ampiaina wurde — Steinhäuser sind hier deutlich weniger verbreitet als beispielsweise im Flussabwärts gelegenen und wärmeren Liekkivika.

Gesellschaft und Recht

In Ampiaina gilt insgesamt die Tradition und das Recht des Oljin, das auch die im Nordausläufer lebenden Cetosi-Familien übernommen haben. Der Südausläufer wird hingegen verbreitet von werlanischen Vorstellungen und Sitten geprägt, deren Feudalgesellschaft die Clankultur überlagert.

Clans in Ampiaina

Die Clanversammlung (Porukkawhadu) der ampiainischen Clans versammelt die Ratsleute (Edustani) der folgenden Clans:

  • Kristallwespe (Ampiaina) (Zellen 16/04–05 und 17/04–05 in der Karte), dominiert von Oljipuni-Familien. Die Kristallwespen haben vor allem aufgrund ihrer militärischen Vormacht die Führung über die anderen Clans übernommen, der Wahlspruch “Kristallwespen hinterlassen nur totes Holz im Sumpf” wird ausschließlich von ihnen selbst als Kompliment angesehen. Die “Hohen Großeltern” (Jalo Iso’vanheni) der Kristallwespen haben vor 4 Generationen die Führung der hiesigen Clansversammlung (Porukkawhadu) übernommen. Der Clan zählt auch einige Cetosi-Familien zu seinen Mitgliedern, die ob ihrer Kampfkraft und ihrer Fähigkeit, sich lange und schnell in Wasser zu bewegen, hohes Ansehen bei den Kristallwespen genießen. Die derzeitige Hauptstadt Aimpiainas ist die Kristallwespen-Festung Vesipesa? (Nr. 20) am südlichsten Punkt des Clansgebiets.
  • (todo: 1 Oljipuni-Clan, 1 Werlaner-Clan, 2 Cetosi-Clans, Verweis auf die im Norden oberhalb von Nr. 21 lebenden Hallapuisa)
Zuletzt geändert am 13.11.2015 11:09 Uhr