Geringere NSCs an der Uni Kirkasvesi

In der Reihenfolge ihres Erscheinens:

Helvig Uljas
Ein muskelbepackter Riese von Va’aleani, Quästor im Rang eines SuchersIII, der regelmäßig mit seiner Schwertlanze am Tor der Norveste Wache schiebt (gerüchteweise, weil er zu gutmütig für den Außendienst ist). War offenbar mal Schuster, bevor er Quästor wurde: Er macht in seiner Freizeit ausgefallene Schuhe und verkauft sie an wohlhabende Magier und Magierinnen.
Tinn Kivela
Ein drahtiger JungsucherII, der neben dem “üblichen” Karhemma bevorzugt mit dem Seilmesser (YouTube: Mit lautem Metal unterlegte Kunai-Fundo-Demo) trainiert und kämpft, “weil es die Mädels beeindruckt”. Hat KalRiku weisgemacht, die Parties auf der Norveste würden im Kerker steigen. Kal’Riku hat Tinn leider gegenüber der erbosten Solfried (s.u.) beschrieben, als die ihn anblaffte.
Solfrid Virtanen
Eine blonde, grauäugige werlanische Schönheit, die KalRiku kaltherzig abgewiesen hat, außerdem wachhabende Quästorin im Rang eines AltsuchersIV, zuständig für den Kerker unter dem Bergfried der Norveste.

Wichtige Quästoren

Hoher SucherVI Tero Alto
Der höchstrangige Sucher, gleich, ob Quästoren, Rationare, Konsiliare oder Laboranten, muss die Interessen vieler sehr verschiedener Untergebener berücksichtigen - neben den Anforderungen, die der Konvent und seine gesellschaftliche Stellung an ihn stellen. Der Oljipuni Tero Alto wird seiner Aufgabe mehr als gerecht. Er ist straffer Verwalter, galanter Diplomat, ein passabler Schwertfechter und gelehrt genug, um von den Magiern und “seinen” Laboranten in Gesprächen nicht abgehängt zu werden. Der Hohe Sucher Alto ist allerdings auch schon fast 50 Jahre alt und nun, da sein Bart mehr grau als schwarz ist, delegiert er mehr Aufgaben an seine Meistersucher als noch vor einigen Jahren. Aufgrund seiner vielfältigen Aufgaben ist er allerdings für niederrangige Sucher nur schwer zu sprechen und verlässt sich auf seine Kommandokette, wenn es darum geht, alles wichtige zu erfahren.
MeistersucherV Tor Arellio
Meistersucher Arellio ist kommandierender Quästor auf der Norveste der Zentraluniversität zu Kirkasvesi. Der Oljipuni ist maßgeblich für die Ausbildung neuer Quästoren und den Gardedienst für die Zentraluniversität zuständig, was ihn über die Jahre mehr zu einem Verwalter als einem Krieger gemacht hat. Immerhin gilt er als gewiefter Stratege und weiß sich seiner Haut immer noch zu erwehren: Er nimmt sich wöchentlich Zeit zu Sparringkämpfen mit Streitführer Skalv Hekkinen (s.u.).
AltsucherinIV Skiev Peltainen
Die Ausbilderin für Karhemma und allgemeine militärische Ausbildung auf der Norveste ist eine braunhaarige Werlanerin Mitte 30 … mit einem runenverzierten Holzbein, das so gut zu funktionieren scheint wie das Orginal. Unter Initiaten spricht sich schnell herum, dass ein Arschtritt von Altsucherin Peltainen wirklich wehtut und man deswegen gut die Ohren spitzen sollte, wenn sie einem was erklärt - vor allem weil so ziemlich alles davon einem später den Hintern retten kann. Peltainen ist für ihren grimmigen Humor und ein Vorliebe für Dreipunktliegestütze bekannt, “um die Chancen auszugleichen”.
AltsucherIV Sverre Altruvu
Ein hagerer Oljipuni Anfang 30 mit imposantem schwarzem Schnurrbart. Ein offenbar aus Utchewan stammender Ausbilder für “Infiltration, Beschaffung und Neutralisierung”, also Diebes- und Meuchlerfertigkeiten. Hat sich einen Ruf als Tüftler und Erfinder außergewöhnlicher Gerätschaften erworben, was wegen der leichten Verfügbarkeit magischer Gegenstände als ziemlich schrullig gilt.
Altsucher Altruvu ist der Ansprechpartner für die SCs, solange sie in der Norveste weilen.
AltsucherIV Merikka Worela
Die kräftig gebaute Va’aleani ist eigentlich LaureatinIV der Bruderschaft der Streiter — also eine ausgebildete Magierin mit den Schwerpunkten Körperkontrolle, Bewegung und Schutz & Warnung — hat sich aber für die magische Ausbildung der Sucher freiwillig gemeldet. Ihre Rundungen täuschen jedoch leicht darüber hinweg, dass Altsucherin Worela ihre körperlichen Beschränkungen sehr gut mit Magie zu kompensieren weiß und daher auch bei den Feldtrainings der Initiaten und Jungsucher immer wieder mit im Gelände unterwegs ist, wobei ihre Körpersprache sehr deutlich sagt: “Ich mag fett sein, aber ich stecke Euch durchtrainierte Wichte jederzeit in die Tasche.” Wenn man das Gewichtsthema weiträumig umschifft, ist Worela jedoch eine sehr humorvolle, geduldige und freundliche Lehrmeisterin.
AltsucherIV Paik Kankunen
Ein sehniger Oljipuni in grau-brauner Lederkleidung, der für den Wildnisunterricht zuständig ist. Kankunen redet nicht viel, raucht dafür aber fast ständig einen süßlichen Pfeifentabak. Sein Unterricht besteht nicht selten darin, durch den Wald zu spazieren, ab und zu stehen zu bleiben und mit dem Pfeifenstiel auf Dinge zu zeigen. Erst nachdem jeder Initiat ihm gesagt hat, was er gesehen, gehört oder gerochen hat, hebt er in leisen Worten zu seinen knappen Erklärungen an.

Die Vorsteher der Sieben Traditionen der Magier

Herr der Elemente Vel Ashkir, Vereinigung der Elemente
Vel Ashkir ist ein im besten Sinne durchschnittlicher Va’aleani - er hält vorbildlich das “goldene Mittelmaß” beim Zaubern, beim Essen, bei der Leibesertüchtigung und allem anderen, dem er seine Aufmerksamkeit widmet. Er ist sogar durchschnittlich groß und durchschnittlich alt. Einige witzeln, er bemühe sich auch darum, nur mittelmäßig intelligent zu sein - tatsächlich hält er sich lediglich so weit wie möglich aus gildenpolitischen Verstrickungen heraus und bezieht deswegen im “Rat der Sieben” nur dann Stellung, wenn es sich nicht vermeiden lässt.
Erster Erbauer Gudjarad Maar, Hohe Versammlung der Erbauer
Der türkis geschuppte Cetosi ist ein brillanter Logiker, der keine unbedachte Entscheidung trifft - und ein ausgezeichneter Verhandlungsführer, der stets bestens über die Ziele, Stärken und Schwächen seiner Verhandlungspartner informiert zu sein scheint. Dabei verlässt er sich nicht etwa auf Zauberei (magisches Ausspähen wäre in den meisten Fällen ohnehin verboten), sondern auf ein Netz von “Freunden” und “Gefälligkeiten”.
Anführerin Helva Trell, Gemeinschaft der Fürsorger
Die quirlige Arrodo-Naturmagierin hat ihr “Rudel fest im Griff”, wie sie selbst gerne betont. Mit ihrem Blaugrau-Schwarz getigerten Fell und den intensiven eisblauen Augen kann sie zuweilen recht einschüchternd wirken. Ihre “Kollegen” beschreiben sie alle als freundlich, gemeinschaftsorientiert und ehrlich auf das Wohl aller Fürsorger konzentriert. Kritiker werfen ihr vor, zuweilen für den Schutz der ihren etwas zu rücksichtslos vorzugehen und anerkannte Regeln zu ignorieren.
Streitführer Skalv Hekkinen, Bruderschaft der Streiter
Hekkinen ist ein harter Oljipuni, den sein hohes Alter von 63 Jahren nicht geschwächt, sondern nur noch zäher und gerissener gemacht hat. Er hat in der Bruderschaft der Streiter das “Spiele des Krieges” etabliert, welches das Fortkommen innerhalb der Bruderschaft neu regelte. Die Magier der Bruderschaft lauern sich gegenseitig mit hölzernen Attrappen oder harmlosen Varianten von Kampfzaubern auf. Wer einen seiner Kollegen “erwischt”, steigt in der Hierarchie auf - wer “stirbt”, verliert an Rang. Hekkinen hat sein Spiel bisher noch nie verloren und betont, dass es wesentlich zu seiner fortwährenden Fitness und Wachsamkeit beiträgt. Außerdem ist er der Meinung, dass ein paar blaue Flecken noch niemandem geschadet haben. Eine Haltung, die ihm bei den Quästoren viel Ansehen eingebracht hat.
Arkanistin Marid Jotunen, Kollegium der Geheimnisse
Die schillernde - geradezu zauberhafte - Tungusén-Arkanistin ist nicht nur hübsch und zweifellos die bestangezogenste Frau auf dem Campus, sondern auch eine meisterliche Diplomatin und Wissensmagierin. Sie wird auf “Mitte-Ende 30” geschätzt, aber je nach Kleidung, Körperhaltung und Gebaren kann sie ihr scheinbares Alter stark variieren, sodass es unmöglich zu sagen ist. Die umtriebige Dame scheint zwar überall ihre Finger im Spiel zu haben, wo es “interessant” ist, hat jedoch nachweislich nichts mit Fehlschlägen gleich welcher Art zu tun.
Oberste Bewahrerin Pettymeton, Gemeinschaft der Wahrer des Kreislaufs
Die Taipuisa, die mit vollem Namen Pettymeton metsa jossasse kuolevien tule-takaisin (Endloser Wald in dem alles Vergehende wiederersteht) heißt, ist mit ihrer Größe von 1,85m eine wahre Riesin ihres Volkes. Sie zieht ein etwas steif gewordenes Bein nach und ihr anderes ist ebenfalls schon braun, aber ihr Oberkörper und Kopf sind noch grün und sehr lebendig. Man erzählt sich, sie wäre schon fast vollständig verholzt und dem Tode nahe gewesen, habe sich aber ins Leben zurückgekämpft und würde in einigen Jahrzehnten bestimmt vollständig wieder ergrünen.
Die Wenigen, die wissen, dass es nicht nur eine Taipuisa-Rasse gibt, sind sich unschlüssig, was sie mit einem Wesen anfangen sollen, dass mal Ologapuisa war und sich offenbar wieder in Richtung Hallapuisa entwickelt — ein nie dagewesener Präzendenzfall.
Archont Marak Steen, Hohes Kollegium der Letzten Geheimnisse
Dass es ausgerechnet ein Werlaner auf den Ratssitz des Hohen Kollegiums schaffen würde, ist für viele immer noch eine Überraschung - sind die Werlaner doch für allem für ihre Magieresistenz bekannt, nicht für einen geschickten Umgang damit. Dennoch ist der nunmehr fast 80-Jährige Archont Steen trotz seines altersfleckigen Körpers hellwach im Geiste und unzweifelhaft der mächtigste Magier in den Clanslanden. Sein Wissen um die Manipulation der Essenz und seine außergewöhnliche Resistenz gegen die Energien, mit denen er umgeht, machen ihn - genau wie die Geheimnisse, die er hütet - zu einem äußerst gefährlichen Feind, von dem man sagt, er könne buchstäblich an mehreren Orten gleichzeitig sein. Auf der anderen Seite erweist er sich immer wieder als höchst korrekter Anführer und als herausragender Gastgeber bei den Universitätsempfängen.

Weitere NSC an der Uni

Jorn Kivela, Zum Weisen Mann
Jorn und seine Frau Marid führen das vor den Toren der Universitätsmauern gelegene “Zum Weisen Mann”, in dem Handelspartner, Bittsteller und andere Gäste unterkommen, die die Uni (noch) nicht in ihren erlauchten Hallen unterzubringen gedenkt. Die zwei Söhne Rik und Herwig, der Stallbursche Verin und die Magd Jytte gehen ihnen dabei zur Hand.
Die Verteidiger von Holz und Knochen
Eine Gruppe von Suchern, die sich regelmäßig heimlich im Dachgeschoss des Bergfrieds der Norveste trifft, um zu zechen, um Geld zu spielen und mit Heldentaten zu prahlen - bevorzugt in Form des klassischen Epos. Der Name der Gruppe ist nur Eingeweihten bekannt und bezieht sich auf einen großen silberverzierten Bierhumpen aus teurem Edelholz und ein paar Spielwürfel, die bei den “Allerehrwürdigsten Alten Riten” Verwendung finden, in denen die Verteidiger das Brimborium der Magier auf die Schippe nehmen. KalRiku hat Bekanntschaft mit einigen Verteidigern gemacht, trotz eines guten ersten Eindrucks aber noch kein Beitrittsangebot bekommen. Während die selbstverliehenen Titel innerhalb der VHK-AA-Riten (“im Bannkreis des Turms”) verpflichtend sind, dürfen sie außerhalb (“im Land des Schweißes”) niemals genannt werden.
Mitglieder, die Kal’Riku kennt: Urältester Wahrer des Humpens Volgar, Nicht Ganz So Uralter Wahrer der Würfel Lasku, Verteidiger der Guten Sitten Rughu (seit langem Meister im Wettrülpsen), Der Siebengehörnte Olway (mit dem Gürtel der 7 Trinkhörner; die andere Erklärung ist, dass ihm angeblich 7 Ehefrauen abhanden kamen bevor er Quästor wurde), Leiter des Komitees für Himmlische Ausgeglichenheit Tinn sowie zwei weibliche Mitglieder namens Große Verschlingerin von Haut und Knochen Wurra und Wächterin der Pforte des Himmels Elis.
Mögliche Inspiration: Die Schlaraffia, die übrigens auch in Friedberg/Bad Nauheim% vertreten ist
Zuletzt geändert am 11.01.2016 17:51 Uhr