Campaign Log 2

Im Dienste Ihrer Fakultät (2017; Sessions 26 - 45)

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Session 026 (22.01.17 / 24.4.648) - Unkrautbefreiung [+5]

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Am Morgen des 23. Grasmonds 748 RS dringen Ampua und Rashkar in den unterirdischen Gang vor - Wamu muss leider draußen bleiben, weil er nicht in den Gang passt. Der unscheinbare Tunnel entpuppt sich als Zugang zu einer Reihe von Höhlen, die offenbar zur Produktion von Drogen und als Lager für Diebesgut genutzt wurden.

Nachdem die beiden Helden sich mit mehreren Greifbüschen und Wandelflechten angelegt haben (wobei Ampua nur dank des beherzten chirurgischen Einsatzes von Rashkar überlebt), ergibt sich folgendes Bild: Einer der Säcke geraubten Getreides war mit Greifbusch-Samen kontaminiert, die vermutlich wegen des Einflusses der hier unterirdisch verlaufenden Xuktcha-Teleporterlinie (also einer starken Leylinie) trotz Wassermangels rapide zu wachsen begannen und dann die Schmuggler mit ihren Wurzelballen zu Tode keulten. Dabei gingen auch einige Gläser im Alchemielabor zu Bruch, sodass sich Wandelflechten auf den Leichen festsetzten, bevor die Greifbüsche auf ihrer Beute wurzeln konnten. Daraufhin lauerten beide Wandelpflanzenarten im Höhlensystem - das sie aus eigener Kraft nicht verlassen konnten, weil sie die Schächte nicht erklettern konnten - auf neue Opfer.

Dank des Einsatzes von Wamus Erdmagie konnten nach der Verbrennung aller Wandelflechten wenigstens die überlebenden Greifbüsche über eine Erdrampe aus der Höhle gelockt und in die freie Wildbahn entlassen werden… was natürlich Ampuas Herzenswunsch war, obwohl die Blumen sie fast getötet hätten. Rashkar insistierte in Folge darauf, dass die Höhle ordentlich geplündert und alles Brauchbare auf den Wagen verladen würde, um dem Wohl der Gruppe und dem Nutzen der Gilde zu dienen. Und so geschah es.

Am Folgetag, dem 24.4.768 RS, machte die Gruppe sich dann wieder auf den Weg, nachdem Wamu beide Höhleneingänge gründlich verschüttet hatte. Weil die gefundenen Getreide- und Gewürzsäcke nicht dicht sind und daher vermutlich mit Sporen der Drogenpilze kontaminiert sind, verbrennt die Gruppe diese lieber, als sie unter das Volk zu bringen.

Liste der erbeuteten Gegenstände (PDF)

Session 027 (6.2.17 / 24.4.648) - Der Fährmann und das grüne Tal [+4]

SL Nach dem Intermezzo an der Schmugglerhütte macht sich die Gruppe am 24.4.648 RS wieder auf den Weg. Sie überquert den Oinas, einen Nebenfluss des Smarajoki mit der Fähre, was einige Schwierigkeiten mit sich bringt, weil ihr Karren zu schwer beladen ist und die Fähre zu sinken droht. Wamu und einige Kisten müssen den Fluss daher separat überqueren.

Danach gelangen sie in das fruchtbare Tal Niitilakso?, in dem sie etwas ausruhen und die Gastfreundschaft der reichen Bauernhöfe Raita-Hof, Penttinen-Hof (wo eine Feier wegen einer erfolgreichen Viehverkaufs stattfindet), Selaana-Hof (hier übernachten die SCs) genießen. Rashkar hat jedoch einen warnenden Traum: Ein Sturm zieht aus dem Pilzwald auf! Die Bauern bestätigen die Ahnung am folgenden Tag: Einige Blumen blühen hier immer kurz bevor so ein Sturm kommt und die kokosnussgroßen Samen des Pilzwaldes auf das Land niederprasseln. Vermutlich wird mit dem Wind schon Magie ins Land getragen, wenn die Samen noch gar nicht fliegen - oder so.

Session 028 (13.2.17 / 25.4.648) - Sturm über Rengaslinna [+3]

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Die Helden entsteigen dem Tal und mühen sich mit dem Wagen den Berg hinauf. Das Land wird deutlich karger, eine regelrechte Geröllwüste. Auf dem Westufer scheint es besser zu sein, dort zieht sich ein Wäldchen den Berg hinauf. Etwa auf halber Höhe führt dann eine Brücke über den inzwischen nicht mehr allzu breiten Smarajoki: Auf der anderen Seite lebt ein mürrischer Holzfäller, der den Helden versichert, Rengaslinna sei nicht mehr weit.

Weiter oben sehen die SCs dann östlich, direkt am Flussufer, eine Siedlung von aus Schilf geflochtenen Hütten: Das Ologapuisa-Dorf VihreaVesi, das Ampua umgehend meidet, Rashkar aber kurz besucht und dort in einfachen Verhältnissen lebende, aber freundliche Taipuisa vorfindet.

Knapp, bevor der Hagelsturm aus dem Pilzwald dann losbricht, erreichen die Reisenden die sichere Burg Rengaslinna und bringen ihr Gespann dort in Sicherheit. Rashkar hat noch gesehen, dass die Ologapuisa offenbar zu mehreren im Ritual eine Art Schutzschild über ihrem Dorf errichtet haben, sie sind also offenbar auch sicher.

Session 029 (13.3.17 / 26.4.648) - Runter, zwanzig! [+0]

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Die Helden werden von Halver Bruns und seiner Burgmannschaft in Empfang genommen und dürfen eine Nacht lang ausruhen und den Sturm abwettern. Danach spielt Tamtam im “Bällebad”, bis die Sporen des Pilzwaldes - ohne die für sie lebenswichtige Magie - vergehen und zu Staub zerfallen. Ampua richtet sich sogleich in ihrem Zimmer ein, indem sie ihr Bett zu einem hölzernen Kokon verwebt.

Drei Tage später, am 29. Grasmond 648 RS, marschiert der resolute Offizier Bruns mit seinem Arrodo-Krieger Varrag orr’Ogrescu und den neu angekommenen und frisch fortgebildeten Suchern Ampua und Rashkar in den Pilzwald hinauf, um die neue Umgebung kennen zu lernen und um sich einen Eindruck von der Tüchtigkeit seiner Rekruten zu machen. Die Sucher erweisen sich als wenig formationstauglich und für Halvers Geschmack ziemlich aufsässig und unkonzentriert.

Session 030 (30.3.17 / 30.4.648) - Zahltag [+0]

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Am Monatsende wird, wie üblich, der Sold ausgegeben - hier oben aber leider nur in Form von Gildenschuldscheinen, die mit Halvers kratziger Handschrift dem Einlöser 40 Silberstücke (400$) versprechen.

Die Sucher Ampua, Rashkar, Mirenna und Varrag beginnen mit ihrer ersten gemeinsamen Mission im Pilzwald: Einen sicheren Weg durch den Pilzwald finden und den aktuellen Ort der Taipuisasiedlung feststellen, damit Pettymetons ominöse Kiste sicher dorthin und wieder zurück gelangt.

Dabei lernen die Sucher die Kleinen Schlürfer? (kleine, wie Blutegel Blut saugende Schleimpilze) kennen, die großen Grünschillernden Schnappschirmlinge?, die vor sich hin flötenden (aber essbaren) Pfeiferlinge?, Pilze, die wie riesige Trampoline verwendet werden könne, solche, die Säure versprühen … und schlagen schließlich ein gesichertes Nachtlager in der fremdartigen Umgebung auf. Zum ersten Mal erleben sie dabei den starken Tag-Nacht-Wechsel des Pilzwaldes.

Session 031 (10.4.17 / 1.5.648) - Die erste Nacht im Pilzwald [+4]

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Während Ampua sich für die Nacht eine Höhle in einem dicken Pilz einrichtet, schläft der Rest der Sucher draußen. In der düsteren, nebligen Nachphase locken himmlische Glöckchenklänge Varrag von seinem Wachposten - wenn Rashkar es nicht rechtzeitig bemerkt hätte, wäre er in Trance direkt in die Säurearme der Locktäublinge? gelaufen.

Am folgenden Vormittag, dem 1. Blühmond, kreiert Ampua durch einen Zauberfehlschlag von “Identify Plant” aus Versehen den Schillernden Schmetterlingsblütling, einen pilzhaften Schmetterling.

Gegen Mittag überquert die Gruppe einen “Sauberbach”: Er entfernt offenbar rückstandslos jede Art von Staub und Dreck. Die Sucher vermuten, dass der auflösende Effekt in der todesaspektierten Nachtperiode vermutlich nicht auf Dreck beschränkt bleibt, sondern nur in der lebensbejahenden Tagesperiode so nützlich ist. Die Gruppe folgt dem Bach zu seiner Quelle und stellt fest, dass das ganze “Wasser” aus den Trichtern 2 Meter großer, weiter Röhrenpilze fließt, anstatt aus dem Boden zu sprudeln.

Der Spähtrupp erklimmt eine Anhöhe, über die der Smarajoki in Wasserfällen fällt. Als sie oben angekommen sind, diskutieren sie, wie man die schwere Kiste später die 100m Steigung hinaufbekommt. Im Tal unter ihnen sind in weiter Entfernung riesige - vermutlich 20 Meter hohe - Pilztrolle am herumwandern. Die Sucher sind sich einig, dass man diesen nicht unbedingt begegnen muss.

Session 032 (1.5.17 / 1.5.648) - Der alte Magierturm [+5]

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Die Gruppe umgeht die 5 Meter hohen Weißen Säureschleierlinge? mit ihren im Wind treibenden ätzenden Fetzen lieber, die am Nordufer wachsen. Bei der Flußüberquerung mittels einer von Ampua aus Pilzmyzel erschaffenen Brücke lösen die Sucher aber den Beschuss eines Bombardpilz-Wäldchens? aus, kommen aber dank der Deckung hinter einem Riesenbombast heil davon.

Nach der erfolgreichen Flussquerung begutachten die Sucher noch schnell eine Ansammlung von Hitze abstrahlenden Feuerpilzen?, ohne ihnen zu nahe zu kommen und brechen dann in den “Braunen Wald” auf. Dort stoßen sie auf einen alten Stützpunkt des K∞F, von dem nicht viel mehr als ein verfallener Turm mit einem dachlosen Anbau übrig ist. Es stellt sich heraus, dass sie erst eine Riesenpilzspinne und ein Rudel fliegender Vampylze vertreiben müssen, um sich in Ruhe umsehen zu können. Neben einigen magischen Hinterlassenschaften scheint aber nichts von wirklichem Interesse hier geblieben zu sein.

Session 032 (12.6.17 / 1.5.648) - Pilze oder Menschen? [+2]

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Die Gruppe untersucht den Turm weiter: Die inaktiven Siegelsteine scheinen von ihrer Symbolik her Schutzmechanismen gegen Pilze, Monster und gefährliche Magieschwankungen zu sein oder Annehmlichkeiten wie fließendes Wasser, Licht und Heizung bereitzustellen. Ohne Energiekristall ist aber keiner in Gang zu bringen. Ampua unterbindet nach der Erfahrung mit den Vampylzen mit allerlei Tricks, dass Rashkar und Varrag auch noch die alte Kellerluke öffnen.

Am frühen Nachmittag reist die Gruppe schließlich weiter und sichtet, als es bald Abend wird, ein Uschwa-Dorf?, überlässt die primitiven humanoiden Pilze aber sich selbst und bezieht stattdessen Nachtlager auf der anderen Seite eines Geröllfeldes. Rashkar muss jedoch noch einmal zurück, um Tam Tam daran zu hindern, mehrere Uschwa-Kinder anzuknabbern.

Session 033 (18.06.17 / 2.5.648) - Augen zu und durch [+3]

Ampua

Während ich nach der Totenklage über das von dem umherstreunenden Tam Tam gerissene Pilzwesen darüber nachsinne, ob es wohl Schicksal war, dass ich mich nicht in das Dorf des Pilzvolks geschlichen und auch Rashkar nicht begleitet habe, scheint Mirenna noch immer sehr erschöpft von der Anstrengung im Fluss. Ich glaube, ich sollte ihr vorschlagen, besser schwimmen zu lernen, wenn sie uns das nächste Mal wieder begleiten möchte.

Außerdem geht mir nicht in den Kopf, warum ich mich nicht mehr an den Zauber zum Anheben von Dingen erinnern kann. So sehr ich mir auch den Geist zermartere, er will und will mir nicht mehr einfallen. Ob die Taipuisa in dem Dorf wissen, warum dies so ist? Ich hoffe sehr darauf, wie ich ohnehin neugierig auf diese Wesen bin. Zumal ich unzählige Fragen habe, über die Braunen und die Hand, die ich mit mir herumtrage und einiges mehr.

Rashkar und Varak dagegen hält es nicht in unserem kleinen Lager. Oder vielleicht will sich Rashkar auch nur so weit wie möglich vom Wasser fernhalten. Was wohl geschehen wäre, wenn er über den Fluss gesprungen und hineingefallen wäre?

Womöglich wäre er allein bei dem Gedanken daran gestorben - zumindest sah sein Gesichtsausdruck danach aus, als ich die Geschichte erzählte. Dabei war es so erfrischend in den Fluss zu fallen. Und immerhin scheinen auch die Bombardpilze?, derentwegen wir überhaupt auf die andere Seite wechselten, Ruhe zu halten.

Jedenfalls sind die beiden mit Sack und Pack auf Entdeckungstour in die Höhlen, die wir einige Dutzend Schritt oberhalb unseres Lagers gesehen haben. Ich habe ihnen gesagt, dass, was auch immer drei Meter durchmessende Höhleneingänge benötigt oder benutzt, auch recht groß sein kann, aber sie waren nicht von dem Gang abzuhalten. Und hatte ich nicht Recht? Ich habe noch kaum die Hälfte des würzigen Silbersporen-Fleisches zu mir genommen, da hören wir Schmerzensgebrüll von einem sicher sehr großen Getier aus eine der Höhlen. Wüsste ich es nicht besser, so glaubte ich, dass Arrodo von Zeit zu Zeit einen Streit vom Zaun brechen müssen, weil sie sich sonst gegenseitig an die Kehle gehen.

Ohne dass wir beiden draußen davon etwas mitbekommen haben, sind Varrag und Rashkar in eine der Höhlen geschlichen, wobei Rashkar feststellen musste, dass die Bedeutung von “leise” durchaus unterschiedlich sein kann. Jedenfalls ist Varrag keine Leuchte auf diesem Gebiet. Drinnen schläft eine riesige Kreatur mit dickem Panzer, vielen Beinen, Stielaugen und zwei Reihen scharfer Zähne, soweit die beiden sehen können: Ein Dunkelsporbeißer?! Und sie ist - wie ich mir dachte - groß. So groß, dass vermutlich ein Haps ausreichen würde, um einen der beiden Arrodo zu verschlucken. Aber wann hat so etwas je ihre Neugier in Schach gehalten. Und so überlegt sich der schlaue Rashkar, dass, wer nichts sieht, ihn, Tam Tam? und Varak auch nicht beißen kann und hält dem Vieh die Augen zu, während Varrag und Tam Tam mit Speer und Krallen sein Dasein beenden. Deshalb auch sein Schmerzensschrei, der gleich darauf in ein Todesröcheln übergeht. Es grenzt an ein Wunder, dass die übrigen Bewohner der Höhlen ihm nicht zu Hilfe eilen.

Mirenna jedenfalls beobachtet halbherzig die Höhleneingänge, und trägt auch mir auf einzugreifen, falls sich dort etwas regen sollte. Ich hoffe sehr, dass dem nicht so sein wird und wir vor der Abenddämmerung ein gutes Stück Abstand zwischen uns und diese Geschöpfe gebracht haben werden.

Allerdings bringen unsere beiden Helden von ihrem Sturm-und-Drang-Ausflug etwas mit, das mir den Atem stocken lässt. Es scheint der Körper eines verholzten Taipuisa zu sein oder zumindest ein Teil davon. “Haben wir in seinem Magen gefunden”, berichtet Rashkar lapidar, während ich den Fund noch stumm und sehr blassgrün betrachte.

Session 034 (26.06.17 / 2.5.648) - Nur mal schnell in die Höhle gucken [+5]

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An diesem Abend kam es zu von Rashkar provozierten Kampfhandlungen mit drei Meter großen Pilzwesen.

Session 035 (17.07.17 / 3.5.648) - Blitzschnell zur Taipuisa-Siedlung [+0]

SL

Die Helden lernen Beißrasen kennen und beobachten aus einer sicheren Höhle heraus, wie mehrere Geisterblitzpilze die am Ufer eingegrabenen Flussgräber aufscheuchen und eines der großen Pilzwesen mit Blitzstrahlen grillen. Außerdem scheint es hier — einer Brandspur zufolge, der Ampua bis zum Fluss folgt — so etwas wie feuerspeiende Drachen zu geben.

In der Nacht geschieht zwar nichts, doch am kommenden Morgen (am 3. Blühmond) schrecken die Sucher eines der krabbenähnlichen Wesen auf, das in der Erde eingegraben war und sie dann verfolgt und seine Artgenossen zu alarmieren droht (einen Flussgräber?). Um das zu verhindern, versucht Ampua sich und die anderen mittels einer Illusion zu verbergen, doch erneut schätzt die Taipuisa den Fluss der Magie an diesem Ort falsch ein und produziert statt des Bildes des Pilzwaldbodens einen wirklich großen Haufen abgestorbener Taipuisa-Füße - so wie den, den Rashkar und Varrag im Magen ihres Gegners fanden. Beinahe außer sich vor Angst und Schrecken darüber ist Ampua wie gelähmt. Und während das Krabbenwesen sich der Stelle nähert, an der sie und rashkar auf dem Boden kauern, gelingt es diesem mit Mühe, sie von dort wegzuschleifen.

Ampua hält sich wegen dieses erneuten Fehlers für verflucht und verliert ihre bisherige Fröhlichkeit gänzlich. Sie trottet entmutigt der Gruppe hinterher, und die Gefährten erreichen am späten Nachmittag einen weiteren Pilzwald, in dem sich der Zugang zur Taipuisa-Siedlung “Schützende Hülle” befindet: Ein einzelner Baum, bewacht von “Bringt Balance” und seinen Lebenswächter-Kollegen. Durch eine Öffnung in der Rinde kann man hinabsteigen in die Erde…

Session 036 (14.08.17 / 3.5.648) - Es wird ja alles wieder gut [+4]

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Ampua erstattet ausführlichen Bericht, während Rashkar, Mirenna und Varrag sich neugierig in der Taipuisasiedlung umsehen. Nach einer kurzen, verzweifelten Flucht aus der Höhle merkt sie aber, dass sie aus dem Zauberwald um den Eingang herum nicht entkommen kann. Sie spricht erst mit dem Lebenswächter über ihre Verzweiflung und kehrt danach - etwas ermutigt - zur Herrscherin “Atmet Staub” zurück. Im folgenden Gespräch wird sie von ihrem Irrglauben befreit, sie sei verflucht. Ein brauner Fleck auf ihrer makellos grünen Haut gibt dennoch Anlass zu weiterer Sorge.

Rashkar hingegen bringt einem Lebenswächter die Grundzüge des Geistersehens bei und bemitleidet die Tunichtgute, die scheinbar für nichts und wieder nichts Fähigkeiten und Berufe erlernen, um sie dann beiseite zu legen und etwas Neues zu lernen. Welch eine sinnlose Verschwendung!

Session 037 (21.08.17 / 9.5.648) - Schnelle Rückkehr [+2]

Ampua

Nach mehreren Tagen absoluten Müßiggangs für Mirenna, während derer Rashkar und Ampua zahlreiche für sie neue Dinge ergründet haben, ruft die Sucherin am vierten Tag vehement zum Aufbruch. Einer von Rashkars neuen Bekannten, der Taipuisa-Lebenswächter “Sieht aus wie Pilz”, begleitet uns überraschenderweise.

Kurz bevor wir durch das Drachentor zurück in den Pilzwald treten, entfernen jedoch der Bewahrer und “Atmet Staub” einige der Erlebnisse aus unserer Erinnerung. Dazu gehören Rashkars geglückter Versuch, die für uns verbotene Höhle der Weltenformer heimlich zu betreten und die Heilung der ersten Anzeichen des Welkens für Ampua. Sie hat ohnehin wenig Erinnerung an ihr zeitloses Bad in dem Teich voller riesiger Fische, von denen einer sie sogar zur Gänze verschluckte - oder war das nur ein Traum?

Besonders Rashkar und der Rauchparder sind glücklich, die Höhle der Taipuisa zu verlassen. Manchmal wirkt der Arrodo aber auch nachdenklich, so als hätte er Dinge gehört, die ihm zu schaffen machen. Doch wie es so seine Art ist (Nachdenken ist etwas für Weicheier), treibt er sich zunächst mit Tam Tam in wildem Lauf in der Umgebung herum und vergisst darüber ganz, dass auch wir anderen zügig vorangehen. Zumal der perfekt als Pilz getarnte “Sieht aus wie Pilz” unser Marschtempo sichtlich zu langsam ist, weshalb dieser unsere Schritte auf magische Weise beschleunigt. So gelangen wir übrigen mit der Abenddämmerung in das erste der Pilzmenschendörfer, deren Rasse sich selbst Ushna (oder so?) nennt, wie “Sieht aus wie Pilz” erläutert. Er weiß zudem zu berichten, dass diese Lebewesen zwar friedlich sind, das Magiewirken jedoch nicht sonderlich schätzen - es scheint ihr Gefühl für die Weltordnung zu stören.

Als Rashkar und Tam Tam mit einiger Verspätung ebenfalls in dem Dorf ankommen, ist vor allem Varrag nicht gut auf seinen Mit-Arrodo zu sprechen. Musste er doch den ganzen Tag dessen Gepäck mitschleppen, während Rashkar versprochen hatte, dass sein Ausflug keinesfalls länger als zwei Stunden dauern würde. Aber was ist schon ein Streit unter Arrodo, insbesondere zwei männlichen Exemplaren. Kurze Zeit später liegen die beiden schon wieder eng aneinander gekuschelt im Schutz des Dachüberstands eines Stalls.

Ampua dagegen liegt lange wach und sinnt darüber nach, wie die Taipuisa es angestellt haben, dass sie sich wieder - nun ja, sauberer, reiner fühlt, als in den vergangenen Monaten. Es ist, als sei alle Beschwernis von ihrer Seele fortgespült, und sie könne sich nun mit frischer Kraft ihrer eigentlichen Aufgabe widmen. Sie beschließt für sich zwei Vorhaben für die Zeit, wenn sie nach Rengaslinna zurückgekehrt sind. Sie will versuchen, sich den Ologapuisa in Vihrea Vesi Laula Parempia Aikoja zu nähern und zudem plant sie die Suche nach der verborgenen Höhle der “Bronzenen”, die sich nach Aussage des Händlers in der Nähe befinden soll und deren Vorhandensein sie über all den neuen Dingen nach ihrer Ankunft völlig vergessen hatte.

Session 038 (12.09.17 / 10.5.648) - Unwohlsein in der Höhle [+4]

Ampua

Ganz im Gegensatz zum Hinweg stapft die kleine Gruppe eher ungeordnet zurück in Richtung Rengaslinna. Selbst die sonst so auf militärische Disziplin bedachte Mirenna hält sich mal auf der einen, mal auf der anderen Seite des Wegs auf und betrachtet den Boden, anstatt uns voranzutreiben. Als Ampua sie neugierig fragt, was sie dort tut, gibt sie vor, das Spurenlesen üben zu wollen. Allerdings sind weder dort noch an den anderen Stellen auch nur die geringsten Abdrücke zu sehen, was Ampua nachdenklich stimmt. Umso mehr als sie sich sicher ist, dass die Imisen sie anlügt. Doch weshalb sollte sie das tun?

Gleichzeitig bemerkt der wesentlich aufmerksamere Rashkar, dass Mirenna keineswegs nach Spuren sucht, sondern sich vielmehr bemüht, “Sieht aus wie Pilz” ohne Unterlass im Auge zu behalten. Diesem war das seltsame Verhalten selbst schon aufgefallen, doch konnte er keinen Grund dafür erkennen.

Als Ampua beschließt, Rashkar das Gesehene und Gehörte anzuvertrauen (was der allzu neugierige Varrag von Zeit zu Zeit mit seiner Anwesenheit unterbricht). Doch bevor sie mehr tun kann als ihre Vermutung zu äußern, taucht eine Art Schwarm geflügelter Pilze auf, die selbst “Sieht aus wie Pilz” Angst zu machen scheinen. “Sie orientieren sich an der Magie von Wesen”, kann er uns noch warnen, dann zieht er sich ganz in seine Tarnung zurück.

Während Ampua noch überlegt, was sie tun könnte, außer ihre Rinde dicker werden zu lassen, macht Rashkar in Windeseile einige schnelle Bewegungen und Ampua spürt, wie sie das Ziel seines Wirkens ist. Sie lässt den Zauber zu und wehrt sich nicht, auch weil sie gelernt hat, Rashkars Instinkten zu vertrauen. Allerdings ist sie doch ein wenig überrascht, als sie sich in den kleinen Spatz verwandelt, in dessen Gestalt sich Rashkars manchmal auf Erkundung begibt. Doch sie erholt sich rasch von ihrem Schreck und beschließt, den Schwarm von den anderen fortzulocken. Im Davonfliegen denkt sie noch: “Seltsam, weshalb ergreift Mirenna nach den Worten des Hallapuisa die Flucht, sie beherrscht doch gar keine Magie?” Dann jedoch muss sie sich mächtig anstrengen, um dem Schwarm davonzufliegen und es ist kein Raum für weitere Gedanken.

Währendessen springt Rashkar gemeinsam mit Varrag der flüchtenden Mirenna nach und hält Ausschau nach einem Versteck. Ein verlassenes Loch eines xxx-Pilzgräbers??? scheint den beiden Arrodo ausreichend und gemeinsam stoßen und zerren sie Mirenna hinein und bedecken die Öffnung mit den großen Schirmen einiger Pilze.

Ampua ist derweil einige Kilometer in die Richtung geflogen, aus der sie gekommen sind, die Pilze immer dicht auf den Fersen. Die Verfolger scheinen nicht locker lassen zu wollen, weshalb Ampua schließlich todesmutig eine der Höhlen ansteuert, in denen die krabbenähnlichen Ungetüme schlafen. Sie saust in die Höhle und stürzt sich mit dem ganzen geringen Gewicht des Spatzen mit dem Schnabel voran auf eines der geschlossenen Augen und erreicht tatsächlich, dass das Untier erwacht. Das Gesumme der fliegenden Verfolger, die ihr in die Höhle gefolgt sind, tut ein Übriges und schon ist der schönste Tumult im Gange, in dessen Tohuwabohu sich Ampua davonstehlen kann. Nur zwei der Pilze folgen ihr aus der Höhle und das sie direkt am Ausgang mit aller Kraft in die Höhe steigt, ist auch einer von diesen bald abgehängt. Sie beschließt, zur Gruppe zurückzufliegen, denn einer der kleinen fliegenden Pilze wird wohl kein Gegner für die Gefährten sein. Zu ihrer Erleichterung gibt der einzelne Verfolger kurze Zeit später ebenfalls auf und kehrt zu seinem Schwarm zurück.

Da sich der Tag derweil der Dämmerung nähert, sucht die kleine Gruppe nach einem Unterschlupf, wobei den Imisen und den Arrodo eine Höhle am liebsten zu sein scheint. Tatsächlich kann eine in der Nähe eines kleinen Bachlaufs entdeckt werden, der in den großen Fluss mündet. Eingedenk der kürzlichen Erfahrungen wirft Rashkar zunächst einige Steinchen in das felsige Dunkel und hört etwas platschen, was ihm nicht geheuer ist. Dennoch nimmt Mirenna ungeduldig eine Fackel zur Hand und geht einige Schritte hinein. Ampua folgt ihr mit etwas Abstand.

Die Ursache für das Platschen ist recht schnell gefunden. Eine glibberartige silbrig schimmernde Substanz bedeckt den Boden wie ein See und übt eine eigenartige Faszination auf Mirenna aus. Ampua dagegen fühlt ein schmerzhaftes Ziehen, gänzlich anders als es die Alten beschrieben. Dennoch glaubt sie zu wissen, womit sie es zu tun haben. Flüssiges Gold, die wohl gefährlichste Materie für Taipuisa und eine Hinterlassenschaft der “Bronzenen”. Ampua kann sich von dem Anblick losreißen und stolpert erschrocken zurück – Mirenna jedoch steht wie angewurzelt vor dem im Fackellicht silbern schimmernden See. Rashkar und Varrag müssen ein Seil zu Hilfe nehmen und sie regelrecht aus der Höhle zerren. Dies gelingt auch, sobald die Imisen jedoch Ampuas und “Sieht aus wie Pilz” ansichtig wird, beginnt sie zu toben und will sie angreifen. Nur mit vereinten Kräften gelingt es, die um sich schlagende Sucherin zu bändigen. Offenbar ist dies eine der Wirkungen des Flüssigen Goldes. Nach einer Weile klingt der Zorn auf Taipuisa jedoch wieder ab.

Gemeinsam berät die Gruppe, was zu tun ist, damit niemand sonst zufällig in diese Gefahr hineinstolpern kann. Ampua glaubt, den Eingang durch ein Formen der Felsen verschließen zu können. Zuvor jedoch tritt sie – neugierig und abgestoßen zugleich – erneut in den Höhleneingang, denn noch nie sah sie die Nemesis ihres Volkes mit eigenen Augen und spürte deren zerstörerische Wirkung. Rashkar und Varrag bestehen jedoch mit Nachdruck darauf, dass sie die Höhle verlässt. Und so nimmt das Unheil seinen Lauf: Denn die Präsenz des flüssigen Metalls und das von hinten an sie geworfene Lasso stören der Taipuisa’ Konzentration und der Zauber schlägt fehl. Statt dessen brechen überall aus der grünen Haut Ampuas Felsstücke wie Kristalle heraus.

Einen langen Moment benötigt sie, um ihre Fassung wiederzufinden. Währendessen will “Sieht aus wie Pilz” mit einem Pflanzenzauber den Höhleneingang verbergen. Doch auch sein Zauber schlägt fehl. Stört das Flüssige Gold die Magie? Dem scheint nicht so, denn als Ampua schweren Herzens einen zweiten Versuch wagt, gelingt dieser ohne jeden Fehl. Sie denkt sogar daran, in etwa 3,50 m Höhe eine kleine Taipuisa-Rune in den Fels zu formen, als Hinweis auf das, was hier verborgen ist.

Allen hat der Zwischenfall zugesetzt, auf die eine oder andere Weise. Und vor allem Rashkar scheint es nicht genug, die Höhle verschlossen zu wissen. So tanzt und trommelt er den Geist des kleinen Baches herbei, der verspricht, jeden von dort fernzuhalten, sofern die Gruppe ihm einige Lebewesen aus dem großen Fluss zur Gesellschaft bringt. Denn ein magischer Strudel hindert diese daran, vom großen Fluss in den Bachlauf überzusiedeln. Zudem erfährt Rashkar, dass die Xuktcha Zauber wirkten, die alles Wasser von der Höhle fernhalten. Am Ende der seltsamen Unterhaltung, die für alle anderen nicht zu hören ist, schafft der Elementargeist zusätzlich noch einen See vor der Felswand.

In der Zwischenzeit hat “Sieht aus wie Pilz” ein Wäldchen mit großen Pilzen gefunden. Einen von diesen hat er gebeten, Raum für uns in seinem Stamm zu schaffen – unser Unterschlupf für die kommende Nacht.

Session 039 (18.09.17 / 11.5.648) - Täuschung am Magierturm [+3]

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Die Gruppe reist zusammen mit “Sieht wie Pilz aus” durch den Pilzwald nach Nordwesten Richtung Rengaslinna. Sie lassen das Dorf der Uschwa Wahn (Pilzmenschen) rechts liegen und erreichen gegen Mittag den alten Magierturm, indem sie von Jörne Sveltan (dem Erdmagus aus Sefer), Ainoah und Lanestra, der Ologapuisa-Händlerin aus Jokiveri empfangen werden. Als sie Verdacht schöpfen, weil die Geschichte der Drei mehr und mehr Ungereimtheiten enthält, werden die Helden angegriffen. Nach und nach vernichten sie die Truggespinste?, die zu bläulich glimmendem Sand zerfallen.

Da Rashkar bei dem Kampf ernsthaft verletzt wurde, verwandelt sich Rashkar in einen Rauchparder, um ihn zu tragen. Nahe der großen Erdspalte errichten sie schließlich ihr Nachtlager. Unbemerkt von den anderen haben Rashkar und Mirenna ein ernstes Gespräch während ihrer Nachtwache…

Session 040 (25.09.17 / 12.5.648 - 19.7.648) - Heimkehr nach Rengaslinna [+0]

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Ohne größere Zwischenfälle überqueren die Sucher und der Hallapuisa Naita Sienelta den brackigen Seitenarm des Smarajoki und bewundern kurz aus einiger Distanz, wie ein bestimmt 15 Schritt großer Höhlentroll ein kleineres Pilzwesen - vermutlich einen immer (noch mannsgroßen) Flussgräber - erlegt und frisst. Kurz vor der blitzdurchzuckten Nebelgrenze des Pilzwaldes überrascht Sieht wie Pilz aus Ampua mit der Ankündigung, dass sich die Wege nun trennen würden, weil er sich erst verändern muss, um den Pilzwald verlassen zu können. Dafür benötigt er einige Tage hier im Grenzgebiet.

Die Sucher ziehen also alleine weiter und werden auf Rengaslinna freudig in Empfang genommen. Doch was die Pflanzen- und Tierwelt den wildniserfahrenen Suchern schon sagte, wird von Halver Brúns bestätigt: Statt dem 12. BlühmondV ist es außerhalb des Pilzwaldes bereits der 18. HeumondVII geworden. Beim gemeinsamen Gelage mit den Daheimgebliebenen - AltsucherIV Brúns, SucherIII Haan Villipennisti und Burgwart Gabresch und seine Familie - erzählen die Kundschafter, was sie so alles in Sienimaa gesehen und erlebt haben. Nach und nach ziehen sich dann alle zur Nachtruhe zurück: Mirenna und Halver gehen zuerst, weil sie noch etwas zu besprechen haben; Ampua danach und irgendwann auch Rashkar, der Tam Tam noch etwas zu Essen nach draußen bringt und seinem Tiergefährten aufträgt, die Burg und insbesondere Mirenna zu bewachen. Ampua nimmt sich vor, direkt am nächsten Morgen mit einem Buch über Pilze zu beginnen.

Am folgenden Tag, dem 19. Heumond, zieht Rashkar zu den Nistplätzen der großen Feuerkormorane, um deren Totem anzurufen - nachdem Rik Tiik Tik ihm erlaubte, die Gestalt eines Finken anzunehmen, bittet er nun den “König der Lüfte” Arastienu um die Gestalt seiner Kinder. Der Handel: Rashkar erhält, was er begehrt, wenn er bei den Nestern der Feuerkormorane eine der orangenen Zauberblumen pflanzt, die der “Herr des Tals” dort erschuf, um seine Kinder vor dem kommenden Pilzsporenregen zu warnen. Außerdem soll er ein Feuerkormoran-Ei 1 Tag und 1 Nacht in den Pilzwald hinein tragen und dort behüten, denn Arastienu war bisher die Sicht in das Nebelland verwehrt, was er nicht länger hinnehmen will.

Am Nachmittag zieht Rashkar also mit Ampua und dem Burgwartssohn Kyrill auf einem Wagen ins Tal, um sechs Taikunien? auszugraben und mit genug fruchtbarer Erde auf den Berg zu schaffen - zwei für den König der Lüfte, zwei für Rengaslinna und zwei für das Dorf der Ologapuisa-Fischer, Vihrea Vesi. Da es schon spät ist, als sie wieder oben ankommen, bleibt Ampua schließlich dort zurück, während Rashkar und Kyrill weiter nach Rengaslinna fahren. Der Arrodo ist der Meinung, dass man die Blumen auch am nächsten Tage noch einbuddeln kann.

Ampua hingegen sucht zum ersten Mal das Gespräch mit den Ologapuisa und erfährt beim gemeinsamen Anpflanzen der beiden Taikunien unter dem einzigen Baum des Dorfes mehr über seine Bewohner und deren Geschichte (siehe dort). Sie erfährt auch, dass eine ungewöhnlich starke und geradlinige Leylinie der Klasse IV oder V über dem Dorf hinwegfegt und ambientes Mana mitreißt wie ein reißender Fluss seine Kiesel, weshalb das Gebiet zwischen dem fruchtbaren Tal und dem Pilzwald so verödet ist und weshalb die Ologapuisa nur dann Zauber wirken, wenn es unbedingt nötig ist, um keine kostbare Lebensenergie zu verschwenden.

Session 041 (9.10.17 / 19.7.648 - 20.7.648) - Eiersuche und Experimente [+4]

Ampua

Am nächsten Morgen steigt Rashkar in die Felswand des Canyons hinauf, um das besagte Ei zu holen, das er auf Geheiß des Vogelgeistes mit in den Pilzwald nehmen soll. Das bereitet ihm zunächst einige Schwierigkeiten, denn keiner der Feuerkormorane will ihn in die Nähe eines der Nester lassen. Schließlich jedoch glückt es dem durchtriebenen Arrodo und er behandelt das warme Ei fürderhin wie ein ebensolches rohes.

Ampua hat auch den Vormittag noch in dem Dorf der Ologapuisa verbracht und mit Schrecken festgestellt, dass dort eine weiße Flechte auf den Steinen für eine langsame Vergiftung der dort lebenden 14 Taipuisa sorgt. Sie verabschiedet sich fast überstürzt von der Ältesten, um auf Burg Rengaslinna nach einem Gegenmittel zu forschen. Erst dort, im Studierzimmer von Wamu, der ihr stolz ein Elixier gegen das Einatmen der Pilzsporen vorführt und es sogleich an ihr ausprobiert, stellt sie fest, dass sie sich wohl geirrt haben muss. Die Flechten sind allem Anschein nach völlig harmlos.

Jedoch bemerkt sie bei dem Zusammensein mit Wamu, dass dieser sich bei seinen Experimenten unter höherem Mana-Level einen Pilz eingefangen hat, der sich bereits unter seine Haut eingenistet hat und sich nicht so leicht entfernen lässt, weil Wamu selbst als Magie- und damit Nahrungsquelle des Pilzes dient.

Session 042 (16.10.17 / 21.7.648 - 22.7.648) - Noch ein Tag Freizeit [+4]

Ampua

Noch einen Tag Freizeit gewährt Halvar Bruns Rashkar und Ampua. Der Arrodo übt sich im Kampf mit Varrag und erlernt per Schweifeinsatz neue Sprungfähigkeiten. Derweil widmet sich Ampua angestrengt weiter ihrem Pilz-Buch und macht nur eine Pause, um noch einmal über die starke Leylinie und ihren Ursprung nachzudenken, der irgendwo im Pilzwald sein muss.

Dann soll es mit der Kiste losgehen, doch zu Ampuas Verwunderung werden sie, Rashkar und Wamu diesmal von dem Oljipuni Haan begleitet, einem weiteren Sucher auf Rengaslinna. Mirenna und Halvar Bruns dagegen erklären, eine Erschütterung in der Leylinie wahrgenommen zu haben und diesem Rätsel auf den Grund gehen zu wollen. Doch Ampua selbst hat nichts dergleichen bemerkt und als sie Bruns bei einer Nachfrage schärfer ins Auge fasst, ist sie sicher, dass dieser nicht die Wahrheit sagt. Doch warum sollte er dies tun? Diese Frage beschäftigt Ampua so sehr, dass sie kaum auf den Weg achtet, als sie in Richtung Pilzwald losziehen, mehrfach ins Straucheln gerät.

Sie beschließt einer bösen Ahnung Mirennas wegen mit Hilfe der Leylinie einen Kontakt zu den Hallapuisa um “Atmet Staub” herzustellen, denn ihre eigene Kraft würde dazu nicht ausreichen. Weil die Energieaufnahme sich als schwieriger erweist als sie zunächst dachte, reicht es am Ende - auch um bei den anderen dreien keinen Verdacht zu erregen - nur zu einer laut rufenden Illusion am Eingang zu der Dorfhöhle, die die Magiebegabung Mirennas offenlegt und den Verdacht äußert, diese könne mehr als nur ein Sucher sein und Geheimnisse über das Dorf weitergeben wollen. Ampua hofft, dass einer der Lebenswächter die knappen Worte bemerkt hat und weitergeben kann. Zusätzlich informiert sie “Sieht aus wie Pilz”, der seine Rückverwandlung fast abgeschlossen hat und kurz davor steht, aus dem Pilzwald zu treten.

Wieder mit den anderen vereint, die derweil unter Rashkars Führung einem urgewaltigen Pilztroll ausgewichen sind, überqueren sie die Schlucht und schlagen auf der anderen Seite ein Nachtlager auf.

Session 043 (06.11.17 / 23.7.648) - Geheimnisse im Pilzwald [+5]

SL

Während der Nacht zum 23. Heumond 648 RS entschließt sich Rashkar, die Nacht über wach zu bleiben, um nicht versehentlich seinen Schwur zu verletzen, das Zauberei des Königs der Lüfte einen vollen Tag und eine volle Nacht zu behüten. Tatsächlich wird das Lager der Reisegruppe etwa zwei Stunden nach der Dämmerung von Hunderten etwa faustgroßer Kristallspinnen gestürmt. Geistesgegenwärtig flüchtet Rashkar mit dem Ei aus dem Lager und führt den Großteil der Spinnenbrut in die Irre, während Ampua die übrigen Exemplare in die andere Richtung fortlockt.

Die Helden macht jedoch stutzig, dass dies nicht unbedingt die Gegend für Kristallspinnen ist, auch wenn sie auf ihrer Hinreise am Berghang unterhalb von Rengaslinna einzelne Exemplare gesehen haben. Tatsächlich ergibt eine genauere Untersuchung, dass die Tiere offenbar nicht echt, sondern eine Art Zauberkonstrukt sind, auch wenn niemand in der Reisegruppe in der Illusions- und Erschaffungsmagie weit genug fortgeschritten ist, um die Sache genauer einzuschätzen. Die SCs wissen lediglich, dass nach den nichtstofflichen Illusionen irgendwann auch stoffliche Illusionen erlernt werden können, die sehr erfahrene Illusionisten auch mit einer Art eigenem Willen “beleben” und mit Aufgaben betrauen können. Ein echter “Feind” kann jedoch in der näheren Umgebung nicht aufgespürt werden.

Später in der Nacht unternimmt der geheimnisvolle Gegner dann einen zweiten Anlauf und hetzt in Sienimaa einheimische Feuerzungen? auf die Reisenden — eine dreigliedrige Art von 80cm großen, rot-violetten, hüpfenden und säurespuckenden Wandelpilzen. Die Helden machen mit den Biestern kurzen Prozess und reisen dann vorzeitig weiter, um kein stehendes Ziel mehr zu präsentieren.

Als der Morgen graut, fasst Ampua schließlich Rashkars Zauberei an - der Arrodo hat inzwischen zugegeben, dass die Scherereien möglicherweise auf seine Kappe gehen - woraufhin dessen Schale den ersten Riss bekommt. Eine schnelle Überprüfung jedoch verrät Rashkar, dass das Küken immer noch wohlauf ist. Allerdings scheint es, als würde die Gruppe seit einiger Zeit auf der ebenen Pilzrasenfläche zwischen dem unteren Pilzwald und dem Hochland über dem Wasserfall kaum vorwärts kommen. Wamu vermutet eine Variante des Gebietszaubers Lure (M 137), wundert sich aber darüber, dass eine Gruppe so außergewöhnlicher Puhujani den Zauber nicht wenigstens bemerkt hat, wenn sie schon nicht fähig waren, ihm zu widerstehen. Ihr Gegner scheint mächtiger zu sein als gedacht…

Session 044 (11.12.17 / 24.7.648) - Blitzschlag [+0]

Ampua & SL

Aus Ampuas Sicht: Ampua versucht, ihre Begleiter und die Kiste mit einem Schild aus all ihrer Kraft zu schützen. Kurze Zeit später explodiert das Ei. Die Folgen des Blitzes gehen weit über das hinaus, was selbst Rashkar erwartet hätte, der Schutz scheint jedoch zu halten. Noch Meilen entfernt stirbt alle Pilzvegetation, das Myzel am Boden verwandelt sich in eine matschige Masse stinkenden Unrats. Zumindest ist niemand aus der Gruppe verletzt.

Ampua kann zunächst kaum glauben, was geschehen ist und gibt Rashkar die Schuld daran. Nur mit Mühe kann sie den aufkeimenden Zorn im Zaum halten ob dieser mutwilligen Zerstörung unzähliger Lebewesen.

Wamu beschließt kurz darauf, gemeinsam mit Haan zur Burg zurückzukehren, weil er die Rache des Pilzwaldes fürchtet. Auf Rashkars vorsichtige Nachfrage bei dem Feuerkormoran-Geist Arastienu empfiehlt dieser, dass jeder von uns ein Schalenstück des Eis an sich nehmen soll, um vor eventuellen Reaktionen Sienimaas verborgen und so geschützt zu sein. Die völlig schockierte und seelisch tief verletzte Ampua lehnt dieses Angebot jedoch rundweg ab und beschließt trotz Wamus Protest, die Kiste nun allein abzuliefern. Eine Begleitung Rashkars lehnt sie ab, doch der Arrodo lässt sich davon nicht beirren.

Session 045 (28.12.17 / 24.7.648) - Geister und Geister [+0]

SL

Ampua beschäftigt sich mit den Nachwirkungen der Geisterexplosion auf die Flora Sienimaas, insbesondere mit dem Verhalten von sechs Hutmännchen, die halb versengt aus dem Katastrophengebiet taumeln. Dank ihrer Zauberkenntnisse kann sie sich mit den kleinen Pilzwesen unterhalten und kommt rasch zu dem Schluss, dass Hutmännchen nur als Kolonie rund um ihre Königin herum funktionieren. Die sechs “Arbeiterinnen”, die sie hier vor sich hat, werden ohne den Bau und ihre Königin in den nächsten Tagen sterben. Inspiriert durch die Entdeckung, dass Hutmännchen keine echten Individuen sind, und nachdenklich geworden durch Rashkars Behauptungen, untersucht Ampua verschiedene Teile des Pilzwaldes mit genauer, z.B. mit “Analyze Magic”. Sie erkennt, dass Sienimaa in Wahrheit ein einziges Pilzwesen ist, deren viele kreuchende und fleuchende Ausprägungen nur Teile - wie Blütenblätter an einem Zweig eines gewaltigen Baumes - sind. Sienimaa ist nicht Teil des Kreislaufs, er ist sein eigener, unabhängiger Kreislauf.

Unterwegs stoßen die beiden SCs - Ampua transportiert die Kiste, indem sie sie “apportiert”, während sie darauf sitzt - auf neue Pilzwesen, die offenbar zumindest teilweise durch Sienimaa wandern, um die Ursache der Explosion zu suchen, darunter den bizarren Schniefläufer?, dessen großer, gallertartiger Körper auf sechs viel zu lang und dünn wirkenden Beinen umherstakst und nach Eindringlingen schnuppert. Später werden sie einen Schniefläufer dabei beobachten, dass er scheinbar etwas interessantes findet, mit einem dumpfen Schmatzen platzt und kurz darauf das ganze Gebiet von Bombardpilzen beschossen wird.

Rashkar ist - auch wegen Ampuas Stimmung - lieber in Rauchparderform unterwegs und findet tatsächlich eine Höhle einheimiger Rauchparder - deren ehemaliges Alphatier bereits von Tam Tam unterworfen wurde. Kein Wunder: Im Gegensatz zum kräftigen und gut genährten Tam Tam bemerkt Rashkar bei seiner Untersuchung der Tiere, dass alle in unterschiedlichem Ausmaß von Pilzen befallen sind. Das Rudel wird sicherlich noch viele Generationen bestehen, aber die Generationen werden häufiger mit Geburtsschäden aufwachsen und weniger Jahre alt werden als die Tiere “da draußen in der echten Natur”. Ihr Fell schillert teils vor Pilzstaub, der das natürliche grau-antrazit-farbene Fell überdeckt. Er erreicht dort oben in luftiger Höhe sogar einen örtlichen Rauchparder-Geist, “Zieht über den Himmel”.

Abends treffen die beiden wieder zusammen: Am Teich, den die Helden zur Sicherung der Xuktcha-Höhle schufen. Sie kabbeln sich, stören sich bei ihren jeweiligen abendlichen Aktivitäten und sind weiterhin sauer aufeinander. Am späten Abend erscheint dann “Bringt Balance” zu Besuch. Er verlangt zu wissen, was die beiden über die ungewöhnlichen Vorkommnisse wissen, die den ganzen Pilzwald aufschrecken. Rashkar muss ihm erklären, dass er streng genommen nichts damit zu tun hat, denn es war Arastienu, der ihren Handel mit dem Ei eigenmächtig geändert hat. Es sei der erste und wohl auch der vorerst letzte Zwischenfall gewesen, der mit ihm zu tun hat. Andererseits wirft er den Hallapuisa - deren Magier von einer über die Leylinie laufenden Energiefluktuation getroffen wurden - eine Mitschuld vor, denn sie sollten nun wirklich fähig sein, auch unvorhergesehene Schwankungen zu kompensieren - oder eben nicht an solch mächtigen Dingen herumspielen!

Ampua hingegen berichtet “Bringt Balance” im Zwiegespräch von Mirennas Lügen, ihrer vermutlichen Magiebegabung und dem seltsamen Verhalten Halver Brúns. Außerdem berichtet sie von der nun versiegelten Xuktcha-Höhle.

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Zuletzt geändert am 29.01.2018 14:02 Uhr